Route 66

13.05.2016

Nach dem Check-Out genießen wir noch ein paar Stunden die Sonne auf dem Las Vegas Strip. Natürlich mit einem guten Kaffee. Dann heißt es Abschied nehmen.
Gegen Mittag brechen wir zu unserem heutigen Ziel Lake Havasu auf. Getreu dem Motto, der Weg ist das Ziel, wählen wir nicht die schnellste Route, sondern die nostalgische Strecke über die Historic Route 66, wo zwischen Kingman und Topock der schönste Streckenabschnitt verlaufen soll.

Highlight der Strecke ist definitiv der Ort Oatman. Hier ist die Zeit wirklich stehen geblieben inclusive der wild lebenden Esel.

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Aus irgendeinem Grund scheinen die Leute in Oatman auf Weihnachten zu stehen, was man deutlich an den mit Christbaumkugeln und Lametta geschmückten Sträuchern rechts und links der Strecke sehen kann.
Da wir uns viel Zeit lassen, sind wir später als erwartet am Lake Havasu und können die hiesige Sehenswürdigkeit nicht mehr bestaunen – aber hierzu morgen mehr. Nach dem einchecken in der Lake Havasu Travelodge geht es gleich nebenan bei Angelina’s Italien Kitchen essen. Der beste Italiener in dem wir in den USA bisher waren. Und auch um Meilen besser als einige Italiener in Köln!

Love, love, love

12.05.2016

Nach einem weiteren Monster Frühstück stehen wir um 10h am Schalter von Tix4tonight und ergattern noch Karten (nicht wirklich günstig) für die 21:30 Vorstellung des Beatles Musicals „Love“ von Cirque du Soleil.

Jubel Jubel, freu freu.😍

Den frühen Nachmittag verbringen wir mit zocken und der Planung der nächsten Stopps auf unserer Reise.
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Lass den Wookie gewinnen!!!Etwas später machen wir uns dann auf den Weg zum anderen Ende des Strips. Wir schlendern noch mal durch das Venetian und die Shop Arcaden am Canale Grande, wo wir unseren aller ersten Las Vegas Aufenthalt verbracht haben. Natürlich darf ein Besuch in Carlos Bakery „Buddy dem Cake Boss“ nicht fehlen – den gab es damals auch noch nicht – und wir gönnen uns eine der Spezialitäten -Cannoli- yammy yammy. 😋

Auf dem Weg rüber ins Treasue Island treffen wir erneut Sascha und Britta – wie hoch ist wohl die Wahrscheinlichkeit, in einer Stadt wie Las Vegas, sich zweimal über den Weg zu laufen?! Krass!

Nach dem Abendessen im Buffet vom Treasure Island, was wieder nicht wirklich gut war, bis auf die Zuckerwatte natürlich,
geht es dann endlich zur Show ins Mirage.
Ja, die Karten waren teuer, aber dafür sitzen wir auch fast auf der Bühne.
Die Plätze sind der Hammer! und das Musical selber, obwohl es anfangs nur unsere zweite Wahl war, hat uns total begeistert. Wir haben selten sowas Fantasievolles wie dieses Musical gesehen. Wie sagt man heute so schön. Wir sind immer noch total geflasht.

Shopping Day

11.05.2016

Auf eine Sache habe ich mich schon lange vor dem Urlaub gefreut. Auf den Bacon vom Frühstücksbuffet im Chin Chin. Und er ist immer noch so Klasse. Best Breakfast in Vegas.

Danach steht Shopping auf dem Programm. Den ganzen Tag nett im Las Vegas Outlet North verbracht.
Am Ende unseres Shoppingtages stolpern wir am Ausgang des GAP Stores noch über Sascha und Britta. Was für ein lustiger Zufall.

Da es schon recht spät geworden ist, entscheiden wir uns gegen die Fremont und bringen erst mal unsere Einkäufe ins Hotel.
Um keine Zeit zu verschwenden, geht’s heute zum Broadway Burger and Grill im New York New York und danach zügig zum Höhepunkt des Abends, dem High Roller Riesenrad.
Natürlich nur ein Höhepunkt für Michaela, weil ein Riesenrad welches höher als der Kölner Dom ist, garantiert nichts für mich und meine Höhenangst ist.

 
und da unten sitze ich irgendwo an einem Brunnen und warte.
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wenigstens ist das Bier hier nicht so teuer wie auf dem Strip.

Am Treasure Island wollten wir uns nochmal die Piratenshow anschauen. Leider erfahren wir erst jetzt, dass diese vor knapp zwei Jahren abgesetzt wurde. Schade.

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Den Rest des Abends oder besser des Morgens schlendern wir noch gemütlich über den Strip zurück zum Hotel


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und nach einem letzen Café Latte im Starbucks geht’s dann um 2.30 Uhr ins Bett.

Las Vegas schläft nie – wir aber schon 😉.

 

Las Vegas mit Tücken

10.05.2016

Nach knapp zwei Stunden Fahrt erreichen wir endlich wieder Las Vegas. Gehört mittlerweile zu jedem guten USA Trip😎. Wir haben uns wieder für das New York New York entschieden, weil uns das Hotel beim letzten mal schon gut gefallen hat. Seit unserem letzten Aufenthalt wurde im Kasinobereich einiges umgebaut und auch die komplette Aussenfront modernisiert und mit Aussengastronomie ausgestattet. Sehr nett.
Aber das war’s auch mit nett für den Tag. Ab auf den Strip um Karten für das Musical „The Reve“ von Cirque du Soleil zu bekommen. Nix mehr da!

Ab ins Rio um auf der Kiss Minigolf Anlage zu spielen. Eröffnet nach Umzug erst am 19.05.2016.

OK, dann halt ab ins Mirage in die Secret Gardens von Siegfried und Roy.
Ein paar Delfine (na gut, ganz OK)
und die weißen Tiger und Löwen in viel zu kleinen Käfigen.
Von den Leoparden ganz zu schweigen. Das war’s. Für das Gebotene viel zu teuer.
Noch zu erwähnen, dass das von uns ausgewählte Buffet im Monte Carlo, mit guten Bewertungen, nix war.

Zum Abschluss noch in The Park, die neue Umgebung vom New York New York etwas näher unter die Lupe nehmen und einen Absacker trinken – zwei kleine Bier im Plastikbecher für 16 $. 😳

Vegas, Gute Nacht.

Hearst Castle

09.05.2016

Von Morro Bay fahren wir heute wieder zurück bis nach San Simeon, da wir gestern zeitlich das Hearst Castle nicht mehr geschafft haben. Das Hearst Castle wurde von William Randolph Hearst in 28jähriger Bauzeit mit allerlei Kunstschätzen aus Europa gebaut und gehört heute dem amerikanischen Staat der das Schloss als State Park betreibt.

Das imposante Anwesen kann nur als geführte Tour besucht werden, welche aber auf jeden Fall lohnenswert ist. Die Inneneinrichtung aus allen europäischen Epochen ist typisch amerikanisch ohne irgendeinen Zusammenhang wild durcheinander gemischt.

und was darf bei einem Amerikaner zum Essen nicht fehlen? Klar, Ketchup 😉


Kino leider noch in 4:3
Den Nachmittag wandeln wir noch durch den wunderschönen Garten.
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Schwimmbad darf natürlich nicht fehlen.

Auf unserer ersten Tour in Kalifornien hatten wir eine Seelöwen Kolonie in der Nähe von San Simeon besucht. Dort wollten wir unbedingt nochmal hin.

IMG_4281Das ist auch unser letzter Stopp an der Küste. Von hier aus fahren wir 5 Stunden durch die Mojave Wüste bis nach Barstow wo wir im Rodeway Inn übernachten.

 

 

Back in the USA 

Endlich ist es wieder soweit. Zuhause gehen die Lichter aus und wir sind unterwegs zum Frankfurter Flughafen mit Ziel San Francisco.

Die erste Extraschleife dürfen wir drehen bevor wir den Flieger besteigen. Anstatt zu Borden wurden wir ausgewählt für einen zusätzlichen Sicherheitscheck. Aber dann geht es endlich los.

Unser erster Flug mit United Airlines. Wahrscheinlich auch unser letzter. Sehr alte Maschine ohne Entertainment am Sitz und der Flug war auch noch recht turbulent.

07.05.2016

Angekommen in San Francisco holen wir nur noch schnell unseren Wagen, diesmal einen top ausgestatteten Hyundai Tucson SUV,  und fahren die knapp 30 Meilen nach Palo Alto zur ersten Übernachtung in den Hilton Homewood Suites.

08.05.2016

Wer früh ins Bett geht, kann auch früh aufstehen, weswegen wir uns nach einem für amerikanische Verhältnisse wirklich guten Frühstück und dem obligatorischen Stopp bei Starbucks sehr zeitig in Richtung Küstenroute 1 aufmachen.

War das Wetter anfangs noch diesig wird es immer sonniger je näher wir der Küste kommen. Wir starten in Carmel wo wir uns nochmal die netten Häuser am Strand anschauen.

und anschließend noch ein kurzer Abstecher in die Carmel Mission
Dann geht es auch schon weiter auf der 1 durch Big Sur. Wir genießen die Fahrt entlang der Steilküste.
Den nächsten Stopp machen wir an der Rocky Creek Bridge




die wir fälschlicherweise erst für „die“ berühmte historische Brücke auf der Route 1 halten. Die Richtige, die Bixby Bridge, folgt dann 1 Meile später.

Ein weiteres Highlight der Route ist unser  letztes Ziel für Heute. Im Julia Pfeiffer Burns SP liegt dieser wunderschöne Strand den man leider nicht mehr betreten kann.

Am Ende des Tages geht es nach Morro Bay ins Masterpiece Hotel. Fish & Chips und deutsches Bier gibt’s an der Strandpromenade im Hofbräu.

 

Abschied

23.09.2015

Direkt nach diesem wunderschönen Geburtstag folgt auch schon unser letzter Tag.
Der letzte Game Drive an diesem Morgen ist geprägt von Verfolgungsjagden. Erst werden wir von einem Elefantenbullen gejagt

und anschließend verjagt noch ein verrückter Büffel ein Löwenrudel.

Verabschiedet werden wir von dem hauseigenem Warthog.

Sechs Stunden später erreichen wir den Flughafen in Johannesburg wo wir erstmal zur Post laufen, damit wir den Zimmerschlüssel zurück zur Amakhosi Lodge schicken können, den Frank als Andenken mitgenommen hat.

Und das war es dann für dieses Jahr in Südafrika. Kwazulu-Natal, bis zum nächsten Mal.