Esperance

21.03.2026

Wir brechen wieder auf zu unserer nächsten Station auf dieser Reise. Es erwartet uns eine ca. 4 stündige Fahrt nach Esperance. Am Nachmittag erreichen wir unsere Bleibe für die nächsten 3 Nächte, die Driftwood Appartements. Nach dem Check in machen wir noch einen Spaziergang vorbei am Jachthafen und am Meer entlang bis zum Jetty und sondieren schon mal die Möglichkeiten für das Abendessen. 

22.03.2026

Nach dem Frühstück brechen wir auf in den Cape Le Grande Nationan Park. Hier gibt es einige der schönsten Strände Australiens mit weißem Puderzucker Sand und türkis blauem Wasser. Leider ist es heute oft bewölkt und windig also kein richtig perfekter Strandtag aber der Lucky Bay ist trotzdem super schön.

Etwas skurril ist es, dass alle mit dem Auto auf den Strand fahren, was wir natürlich auch gleich mal testen aber trotzdem bleiben wir hier einige Zeit.

Im Gegensatz zu den Australiern ist es mir allerdings zu kalt zum schwimmen und auch das Wasser hat nicht gerade Badewannen Temperatur aber der Sand ist wirklich phantastisch. Weich als wenn man in Puderzucker oder Mehl greift. 

Leider sehen wir keine Kängurus am Strand. 

Nach Lucky Bay fahren wir weiter zum Thistle Cove und zum Hellfire Bay wo wir uns aber nicht mehr lange aufhalten, da der Wind mittlerweile richtig kalt geworden ist. 

23.03.2026

Über Nacht ist es kalt windig und regnerisch geworden. Alles andere als Strandwetter. Also bummeln wir in den Tag rein und beschließen uns später mal auf den Esperance Tourist Drive zu begeben. Eine Straße entlang  dem Meer mit einigen Aussichtspunkten.

Hier beobachten wir noch ein Paar Kitesurfer, sie bei dem böigen Wind ne Menge Spaß haben und in den Wellen richtig abheben und richtig schnell sind. Respekt. Das wäre nix für mich. Wir beenden unser heutiges Programm mit einem Spaziergang am Pink Lake und fahren dann zurück nach Esperance.

Bremer Bay

19.03.2026

Fahrtag. Von Albany nach Bremer Bay sind es zwar nur knapp 2 Stunden aber heute lassen wir es ganz ruhig angehen. Planen den Tag morgen, Wal Beobachtung, und gehen dafür schonmal in der Apotheke Mittel gegen Seekrankheit einkaufen. Ansonsten ist Bremer Bay schnell erkundet.

Übernachtung im Whales and Bales.

20.03.2026

Heute steht das Highlight unseres Urlaubs bevor. Whale Watching. Orcas!

Und die Chancen stehen hier richtig gut. Tabletten gegen Seekrankheit haben wir genommen und voller Erwartungen geht es dann auch pünktlich um 8.30 Uhr los. Das Meer ist tatsächlich ziemlich rau und wir sind froh, dass die Tabletten so gut wirken. 3-4 Leuten auf dem Schiff geht es nicht so gut.

Als wir im Bremer Canyon ankommen, werden wir auch gleich von einer Gruppe Delphine begrüßt und wir freuen uns über den gelungenen Auftakt.

Doch unsere Freude erhält wenige Minuten später einen jähen Dämpfer. Die Crew beschließt zurück zu fahren, weil es einen medizinischen Notfall bei einer Jungen Frau gibt, den sie nicht einschätzen können und daher geht es mit Volldampf zurück in den Hafen. Erst haben wir noch die Hoffnung, dass wir danach noch einmal rausfahren aber dem ist wohl nicht so. 

Jetzt sitzen wir hier tief geknickt, weil uns die einzige Chance Orcas zu sehen im letzten Moment doch noch genommen wurde. Wir haben mit vielem gerechnet aber nicht damit. Man bietet uns an, die Tour an einem anderen Tag noch mal zu machen, aber das hilft uns nichts, weil wir morgen weiter nach Esperance fahren, was eine 4 Stunden Fahrt ist. Jetzt ist die Urlaubsstimmung im Keller zusätzlich müssen wir uns mit dem Charter noch wegen der Erstattung zanken. 

So sollte Urlaub nicht gehen. 

Albany

16.03.2026

Wir verlassen die Forest Lodge und ziehen weiter die Küste entlang Richtung Albany. Die Geplante Fahrzeit sind ca. 3 Stunden. Auf dem Weg haben wir noch einen Stopp beim Tree Top Walk eingeplant. Hierbei handelt es sich um einen Rundweg aus Metall Planken mit mehreren Plattformen deren Höchster Punkt in 40 Metern Höhe ist. Für Frank ganz klar, dass er nicht rauf geht. Ich habe mich noch nicht entschieden. Aber es gibt auch noch genug Wanderwege auf dem Boden sodass sich die Anfahrt auf jeden Fall lohnt. Gesagt getan entscheide ich spontan, dass ich rauf laufe. Ich gehe normalerweise nicht mal über Keller- oder U-Bahn Schächte wenn man dort durchschauen kann auf den Boden aber trotzdem denke ich, dass die Planken machbar sind. Die Ersten Meter zur ersten Plattform sind dann auch etwas spooky. Alles schaukelt und schwingt im Wind und natürlich durch die anderen Leute, die dort laufen aber hey, das ist ne Einbahnstraße und da muss ich jetzt durch.  Tatsächlich ist es auch nicht so schlimm wie befürchtet und echt schön in den Baumgipfeln rumzulaufen. Diese Karri Bäume sind echt beeindruckend. Was für Riesen.

Nach ner halben Stunde bin ich dann auch wieder am Boden und nach nem wohlverdienten Kaffee brechen wir dann noch zu einem kurzen Spaziergang durch den Wald auf. 

Anschließend setzen wir unsere Fahrt 

nach Albany fort, wo wir gegen 16.30 Uhr unsere Unterkunft für die Nächsten 3 Tage erreichen, das The Beach House at Bayside. 

17.03.2026

Heute gibt es nicht viel zu berichten. Nach dem Continental Breakfast fahren wir zum Emu Point Beach und verbringen unseren ersten Strandtag. Leider gibt es keinen Schatten und obwohl wir uns gut einschmieren holen wir uns trotzdem wieder einmal einen Sonnenbrand und so locker wie alle anderen ins Meer springen geht es bei uns auch nicht denn das Wasser ist verdammt kalt. 

Gegen 14 Uhr machen wir uns dann auch nach einem Kaffee wieder auf den Weg ins B&B. Später machen wir uns dann auf den Weg in die Stadt und bummeln vor dem Abendessen noch mal durch die Strassen von Augusta.

18.03.2026

Wir verzichten auf das Frühstück im Hotel und gehen statt dessen im Emu Point Café frühstücken. Leider geht es meinem Magen heute nicht so gut. Ob das an den Spaghetti mit Shrimps von gestern lag? Oder am Wasser? Wer weiß…

Da wir natürlich immer noch Sonnenbrand haben, fällt heute der Strandtag aus und nachdem wir am Emu Point noch in paar Schulklassen beim Schwimmunterricht zugeschaut haben machen wir uns auf, die andere Seite der Bucht zu erkunden. Es geht in den Torndirrup National Park. 

Der erste Stopp ist The Gap und Natural Bridge.

Dann schauen wir uns noch den ein oder anderen Strand an aber die Zugänge sind meist nur über Treppen zu erreichen und es gibt viele Felsen und Strömung.

Von oben können wir auch noch zwei Haie beim jagen in einer der Bucht beobachten. Hier sind aber nur Angler und keine Schwimmer unterwegs. Dann schauen wir uns noch in Frenchman Bay Albany‘s Historic Whaling Station über die Geschichte des Walfangs an und treten dann die Rückfahrt an.

Bei einem Kurzen Spaziergang zu den Blowholes den ich dann aber abbreche sehe ich dann noch meine erste Schlange am Wegesrand beim Sonnenbaden. 

Pemberton

14.03.2026

Wir verlassen den indischen Ozean und fahren für 2 Tage ins Landesinnere in die Karri Wälder, die bis zu 70 Meter hoch werden und damit die 3. höchsten Bäume der Welt sind.

Nach knapp 2 Stunden Fahrt sind wir auch schon in Pemberton.

Da wir etwas früh sind nutzen wir die Zeit um eine kurze Fahrt mit Pemberton Tramway zu den Cascades, einem kleinen Wasserfall zu machen.

Da aber gerade Trockenzeit ist erwarten wir nicht Allzuviel, aber wir bekommen schon mal einen ersten Eindruck von den schönen Bäumen. 

Nach der Fahrt geht’s ins Forest Lodge Resort.

15.03.2026

Wandern ist die heutige Devise. Wir wollen die Karri Wälder erkunden.

Bei der ersten Tour durch den Warren Nationalpark kommen wir auch am Bicentennial Tree vorbei. 20 Meter kann man auf Eisensprossen den Baum hochklettern zur ersten Plattform. Die zweite Hälfte auf 40 Meter ist geschlossen. So kann ich mich nur an den Aufstieg zur ersten Plattform wagen.

Natürlich nicht! Da war Feierabend.

Kurzer Stopp für einen Kaffee in Pemberton und dann weiter.

Die zweite Wanderung heute geht um den Big Brook Dam, was eher nicht so spannend ist.  Die Umgebung ist schön aber leider anstatt über Waldwege wie heute Mittag, über asphaltierte Wege.

Den Abend genießen wir auf der Terrasse mit einem leckeren Wein und schauen den Kängurus zu.

Margaret River

12.03.2026

Nach einem hervorragenden Frühstück fahren wir heute zur Süd-westlichen Spitze von Australien.

Unser erster Halt am Hamelin Bay Beach bringt uns zwar nicht die erhoffte Sichtung von Stachelrochen, vielleicht waren wir auch nur zu ungeduldig, aber der wunderschöne Strand war den Abstecher definitiv wert.

Pünktlich erreichen wir die Jewel Cave, um ohne Wartezeit direkt die Führung durch die Höhle starten zu können. Die Jewel Cave ist nur eine von vielen die es hier in diesem Teil von Australien gibt.

Bevor wir dann das Ziel an der Spitze erreichen, noch eine kurze Weinprobe im Subsea Estate, einem von drei Winzern weltweit, die ihren Wein unter Wasser also in unserem Fall im Meer fermentieren lassen. 

Dann sind wir endlich am Cape Leeuwin Lighthouse, hier wo der indische Ozean und der südliche Ozean sich treffen. Vor vielen Jahren standen wir in Südafrika an der Spitze wo der indische Ozean begann, jetzt stehen wir am anderen Ende.

13.03.2025

Ich überrasche Michaela heute damit, dass ich hier tatsächlich eine Minigolf Bahn aufgetan habe. Was natürlich nicht heißt, dass ich sie auch gewinnen lasse.

Eine zweite Weinprobe steht heute auch auf dem Programm. Der Wein gestern war zwar ok aber wir sahen es nicht ein 75,- € für den Unterwasser-Wein auszugeben. Hier in Australien ist die Weinprobe eine ziemlich einfache Geschichte. Man hält einfach in einem der unzähligen Weingüter an und bekommt für ca. 10 Dollar 4-6 Weine zur Verkostung. Allerdings immer nur zum dran nippen. Danach darf man noch Auto fahren denn alles in allem hat man vielleicht ein Glas getrunken. 

Der nächste Halt an den Canal Rocks ist dann, sagen wir mal nett.

Die Zeit dort und auch in Cape Naturaliste hätten wir noch in Busselton, unserem letzten Ziel heute, brauchen können. Andererseits hätten wir so unsere ersten Kängurus verpasst.

In Busselton gibt es die mit 1,8 Kilometer längste Seebrücke der Welt, die Gottseidank eine kleine Bimmelbahn hat . Nur sind wir zu spät und haben die letzte Abfahrt verpasst. Knapp, aber verpasst. Also laufen.

Lohnt sich aber. Einen schönen Sonnenuntergang und die ganzen Angler zu beobachten ist auch sehr interessant.

Giants of Mandurah

11.03.2026

Die erste Aktion heute Morgen, nachdem wir für unsere Verhältnisse früh aus dem Hotel Alex ausgecheckt sind, führt uns per Uber zu Eurocar um unseren Wagen abzuholen. Zwangsweise ist es ein Subaru, da wir nur mit der Marke ins „Outback“ dürfen. Netterweise bekommen wir ein kostenloses Update auf eine größeres Model mit der passenden Modellbezeichnung Outback. Wenn das kein Zeichen ist.

Erster Kaffeestop ist in Mandurah,

wo wir uns auch noch zwei von den Giants anschauen.

Außerdem halten wir noch kurz im Creery Wetland Nature Reserve.

2 Stunden dauert die anschließende Fahrt bis nach Margaret River wo wir im Margaret Guest House die nächsten 3 Nächte Übernachten.

Australien, die 3.

07.03.2026 – 08.03.2026

Samstag morgen 6.45 Uhr geht es los Richtung Köln HBF. Endlich wieder Urlaub. 3 Wochen Australien aber erst mal kommt eine etwas längere Anreise.

7.35 Uhr, pünktlich geht es weiter nach Frankfurt Fernbahnhof. Koffer aufgeben, Handgepäck Check, sogar schon mit den neuen Scannern also nix mehr auspacken und die Flasche Wasser darf auch mit rein und weiter gehts zur Grenzkontrolle. Alles problemlos und noch locker ne Stunde Zeit bis zum Boarding und um 11.35 starten wir dann auch planmäßig die erste Etappe nach Singapore.

Wir landen sogar früher als erwartet und haben somit locker 3 Stunden Zeit bis es weiter geht. Genug Zeit für einen weiteren Kaffee.

Nach einem weiteren Hüpfer von knapp 5 Stunden landen wir dann in Perth. Auch hier keine Probleme bei der Einreise sodass wir nach einer kurzen Bahnfahrt dann am Sonntag Nachmittag gegen 16.30 Uhr im Hotel Alex einchecken können.

Kurz frisch machen und los geht es zu einem ersten Spaziergang durch das Viertel. 

Nach einem frühen Abendessen fallen wir dann auch hundemüde ins Bett. 

09.03.2026

Nachdem wir den fehlenden Schlaf etwas nachgeholt haben geht es nach einem leckeren kontinentalen Frühstück auf Besichtigung durch Perth.

Wir sind sehr Zentral sodass wir uns einfach treiben lassen. Erst mal durch die Einkaufstrassen bis zur Elisabeth Quay bummeln.

Dann weiter zum London Court, wieder ein wenig durch die Geschäfte bummeln, entlang der Hochhaus Büro Gebäude zum alten Suprem Court und Supreme Court of Western Australia bis zur St. George’s Cathedral die leider schon geschlossen hat.

Wir beenden den Abend mit Spaghetti und einem Glas Wein.

10.03.2026

Neuer Morgen und nach dem Frühstück geht’s erst mal zum Telefonladen wo wir uns einen Termin für den Kauf und die Freischaltung Australischer Simkarten buchen mussten. Hier geht Nix ohne vorher einen Slot zu buchen. Danach noch mal zur Cathedral und den Rest des Nachmittags verbringen wir dann im Kings Park im botanischen Garten.

Kurz noch im Hotel was ausruhen und dann weiter zum Abendessen.