Granada

12.05.2026

Es ist Samstagmorgen und somit unser erster Urlaubstag. Wir beginnen den Tag damit zu Hause noch ein wenig aufzuräumen und die restlichen Sachen in unseren Koffer zu stopfen bevor wir dann um 15 Uhr Richtung Köln Flughafen aufbrechen. Koffer einchecken, Kaffeetrinken und danach durch die Sicherheitskontrollen. Hätten wir gewusst, dass das so lange dauert, hätten wir vielleicht auf unseren Kaffee verzichtet aber am Ende reicht die Zeit natürlich trotzdem und mit ein wenig Verspätung starten wir Richtung Malaga.

Wir landen dann auch pünktlich um 21 Uhr in Malaga und nachdem wir unsere Koffer wieder eingesammelt haben, machen wir uns auf den Weg zur Busstation und fahren ins IHG Holiday Inn Express Airport Hotel.

13.05.2026

Nach einer gute Nacht verlassen wir um 12:00 Uhr das Hotel und fahren mit dem Bus weiter zum Bahnhof in Malaga. Dort suchen wir als erstes Schließfächer für unsere Koffer und Streifen dann ein wenig durch das Bahnhofsviertel um uns die Zeit zu vertreiben bis unser Zug Richtung Granada fährt. Eigentlich ist es mehr Zeit totschlagen. Bevor der Zug abfährt haben wir noch ein Highlight, weil Frank plötzlich seine Sonnenbrille vermisst und glaubt, er hätte sie im Café vergessen also rennt er noch mal los. Entwarnung. Er hatte sie vor der Gepäckkontrolle in den Koffer geschmissen und konnte sich nicht mehr dran erinnern.

Wie angekündigt erreichen wir um 18 Uhr Granada und rennen mit unseren Koffern kreuz und quer durch die Stadt auf der Suche nach einer Möglichkeit ins Zentrum zu kommen. Leider ist alles gesperrt, weil gerade das Radrennen de España durch Granada fährt, so dass wir auch zu Fuß keine Möglichkeit haben, in unser Hotel zu kommen. Entsprechend mies- und das ist harmlos ausgedrückt- ist Franks Laune. Er ist nicht mehr ansprechbar. 

Um 20.30 Uhr erreichen wir dann endlich das Hotel schmeißen unsere Koffer ins Zimmer und gehen essen und ein paar Bierchen zischen. Hab ich mir verdient.  

14.09.2026

Der erste Tag unserer Granadas Sightseeingtour beginnt wir schlendern von unserem Hotel durch die Altstadt Bib-Rambla und der Alcaiceria,

erst einmal Richtung Catedral de Granada.

Diese ist schon echt pompös und beeindruckend mit ihren hohen weißen Wänden, den beiden Orgeln am Ende des Hauptschiffes und dem kreisförmigen Chor.

Nach einer Pause in einer netten Tappasbar

geht es dann weiter zur noch überwältigenderen Basilica San Juan. Ich bin völlig überfordert all die Details hier zu erfassen.

Und absolut genial ist die Möglichkeit über die 3D Brille die ganze Kirche aus jedem Blickwinkel zu erkunden. Beim virtuellen Flug zur Decke bzw. außen rum um die Kirche wird mir fast schwindelig. 

Als nächstes liegt bei unserem Streifzug durch Granada die Monasterio de San Jerónimo auf unserem Weg ein großes königliches Kloster des 16. Jh. mit opulenten Innenräumen im Renaissancestil & 2-stöckigen Kreuzgängen.

Damit beenden wir für heute auch unseren Rundgang und beschließen den Tag bei einem leckeren Glas Wein und Tappas, unserem neuesten Lieblingsessen. 

15.09.2026

Mittlerweile haben wir schon ganz gut schmerzende Füße aber natürlich läuft auch heute unser Sightseeing Programm weiter. Wir fahren mit dem Taxi zum Monasterio de la Cartuja, das etwas weiter außerhalb von Granada auf einem Hügel ist.

Nach der Besichtigung fahren wir wieder mit dem Taxi zurück und lassen uns am Plaza Nueva absetzten. Zeit für eine Pause.

Anschließend schlendern wir noch ein wenig durch das Viertel El Albaicin statten dem Hammam einen Besuch ab, nicht dem noch aktiven sondern dem ehemaligen, was aber eher ein unnötiger Spot ist, laufen am Rio Darro entlang und dann zurück zum Plaza Isabel la Catolica, von wo aus wir wieder mit dem Uber rauf zur Alhambra fahren.

Hier treffen wir uns mit unserem Guide und starten um 17 h die Führung durch die Alhambra,

die Nasriden Paläste

und das Generalife. Anschließend laufen wir den Berg hinab zurück zum Zentrum und unserem Hotel.

Kurz duschen und dann sind wir bereit  für unser Abendessen. Zur perfekten spanischen Ausgeh-/Essenszeit. 

16.09.2026

Unseren letzten vollen Tag in Granada starten wir mit einer weiteren Taxifahrt zum Aussichtspunkt San Miguel Alto, von wo aus man die beste Aussicht auf Granada und vor allem auf den gegenüberliegenden Hügel mit der Alhambra hat.

Von hieraus überblickt man die gesamte Anlage. Weiter laufen wir über einen ziemlich abenteuerlichen Trampelpfad bergab zum Höhlenmuseum, wo wir uns beispielhaft anschauen, wie die Höhlenwohnungen, die es hier im Viertel Sacromonte noch gibt, aufgebaut sind und auch einige Infos über die Besiedelung durch die Zigeuner, die Entstehung des Flamenco, sowie Flora und Fauna. Danach schlendern wir wieder durch die Viertel Sacromonte und Albaícin zurück Richtung Centum und verbringen noch was Zeit auf unserem Balkon bevor es wieder Zeit fürs Abendessen wird.  Die Tappas hier sind einfach nur göttlich. 

Fremantle

27.03.2026

Da wir bisher ausschließlich nach Osten unterwegs waren, müssen wir zwangsläufig auch wieder die ganze Strecke zurück fahren, insoweit wir zurück nach Hause wollen. Der Tag ist heute.

Nach einem letzten Frühstück in Kalgoorlie fahren wir ca 7 Stunden bis Fremantle bei Perth. Ein Fahrtag bei Regenwetter gehört irgendwie auch zu jedem Urlaub dazu. 

Wie wir bereits aus den Medien mitbekommen haben, erwarten uns die ersten Ausläufer des Tropensturms Narelle.  Wir haben uns also darauf eingestellt, dass die nächsten Tage stürmisch und regnerisch werden und hoffen nur, dass unser Flieger abheben kann. 

Den Abend laufen wir nur ein bisschen durch die nähere Umgebung bevor wir ins Garde Hotel zurückkehren.

28.03.2026

Es ist zwar kein sonniger Tag, aber der erwartete Regen und Sturm bleibt größtenteils aus. Der Cyclone zieht einige Kilometer weiter östlich an Perth vorbei.

Das Wetter ist also deutlich besser als erwartet allerdings nicht gut genug, dass wir den eigentlich erhofften Ausflug nach Rottnest Island machen wollen. Also keine Quokkas diesen Urlaub. Alternativ schauen wir uns Fremantle an und starten gleich mit den Fremantle Markets, welche praktischerweise direkt gegenüber des Hotels liegen.

Anschließend laufen wir durch Fremantle bis zum Strand und dem Hafen.

In einem der Touri – Restaurants sitzen wir dann den nächsten Schauer aus bevor wir wieder Richtung Hotel bummeln. Unterwegs machen wir noch einen Zwischenstopp im Holey Moley Indoor Minigolf

und nachdem wir beide Bahnen gespielt haben, wird es Zeit sich Gedanken zu machen wo wir den letzten Abend verbringen. Samstag Abend und es ist viel los in allen Restaurants und Kneipen.

Wir entscheiden uns für Bennys Bar & Café und es stellt sich raus, dass wir wieder mal ein glückliches Händchen hatten. Noch während wir essen werden die Tische um uns herum abgebaut und eine kleine Bühne mit Tanzfläche davor aufgebaut und schon eine halbe Stunde später lauschen wir der Livemusik und schauen zu, wie die Australier ihren Samstagabend zelebrieren. Australier sind ganz schöne Feier-Biester und auch die hohen Alkoholpreise schocken niemanden… Ich bin zu alt für sowas und brauche meinen Schlaf.

29.3.2026

Dann ist es auch schon wieder soweit und der letzte Urlaubstag ist da. Am Nachmittag geht unser Flieger zurück in die Heimat. Nach einem Late Checkout, den ich am Vorabend noch organisiert habe, parken wir unser Gepäck im Hotel und statten dem Strand noch einen letzten Besuch ab. Nach dem regnerischen Tag gestern erwartet uns heute wieder ein traumhaft schöner Tag mit Sonne und blauem Himmel.

Nachdem wir noch ein Stündchen am Meer gesessen haben, holen wir unser Gepäck und unser Auto aus dem Parkhaus und begeben uns zum Flughafen. 3.636 Kilometer sind wir diesen Roadtrip gefahren.

Eher durchschnittlich für uns. Unsere Flüge starten alle pünktlich wie geplant und so sind wir am Montagmorgen gegen 7:00 Uhr wieder zurück in Deutschland.  

Kalgoorlie

24.03.2026

Aufbruch ins Outback nach Kalgoorlie, das wir nach einer weiteren 4 stündigen Anreise erreichen. Da wir in den vergangenen Tagen öfter schon gesehen haben, dass es an einigen Tankstellen verboten ist Reservekanister zu füllen und mehr als 50 l zu tanken, da der Sprit dank des Iran Angriffs knapper wird, schauen wir jetzt jeden Tag, dass wir immer gleich nachtanken, sobald wir einen viertel bis halben Tank leergefahren haben. Also auch heute auf dem Weg ins Outback. Unterwegs begegnen uns schon einige der sogenannten Roadtrains. LKW mit Anhängern die teilweise eine Länge von 52 Metern haben dürfen. Nicht gerade einfach zu überholen, da dies mehreren PKW entspricht. Aber es muss ja alles auf der Straße transportiert werden und da es hier jede Menge Goldminen gibt muss auch viel transportiert werden. Die größte Goldmine Australiens die KCMG Super-Pit befindet sich hier in Kalgoorlie Boulder und wir haben uns für morgen früh auch schon eine Tour gebucht. 

Heute bummeln wir aber erst mal nur durch die Stadt und schauen in der Tourist Info noch nach einer schönen Route um mal das „richtige“ Outback zu sehen. 

25.03.2026

Heute stehen wir früh auf, da der Treffpunkt für die Superpit Tour schon um 8.30 Uhr ist. Gerade als wir los wollen bekommen wir die Nachricht, dass die Tour abgesagt wurde. Aus Sicherheitsgründen wegen dem Gewitter der letzten Nacht. Ja es herrscht gerade ungewöhnliches Wetter hier. Normalerweise regnet es um die Jahreszeit nicht. Da ab Mittag aber wieder Sonne mit leichter Bewölkung angekündigt ist planen wir einfach um und fahren heute ins Outback und buchen die Superpit Tour noch mal für morgen in der Hoffnung, dass es dann klappt. Also Frühstücken und dann Aufbruch. Hierauf hat Frank sich schon den ganzen Urlaub gefreut. Das Outback und jetzt ist es endlich so weit. Nach ca. 1,5 Stunden Fahrt erreichen wir Menzies einen Ort der gefühlt aus 3 Häusern besteht.

Einem General Store einem Kaffee und einer Public Toilette. Wir steigen kurz aus um uns die Beine zu vertreten und bereuen es augenblicklich. Massen von Fliegen umschwirren uns und machen uns völlig aggressiv, weil sie ständig ins Gesicht fliegen. Also wieder rein ins Auto, was leider auch nicht gelingt ohne eine Armada an Fliegen mit rein zu bringen, und weiter geht die Fahrt. 

Der zweite Stop ist der Niagara Dam. Naja, aussteigen, Foto, einsteigen, weiter geht die Fahrt.

Aber Frank ist ist glücklich. Endlich im Outback angekommen.

Apropos Outback, es fehlen ja noch die Bilder von unserem Subaru Outback.

Unser nächster Stopp ist Gwalia Ghosttown.  Hier werden wir leider auch wieder von Massen an Fliegen begrüßt. Es scheint wir müssen uns damit arrangieren.

Nach einem kurzen Kaffeestop im benachbarten Leonora, unserem am weitesten entfernten Anlaufpunkt im Outback, geht es dann weiter nach Lake Ballard. Hier auf dem trockenen Salzsee hat ein Künstler einige Figuren aufgestellt die wir uns im Abendlicht bei einem Spaziergang über den See noch anschauen.

Natürlich wieder in Begleitung der nervigen Fliegen.

Dann geht es wieder zurück nach Kalgoorlie. Gut die Hälfte des Weges ca. 1 Stunde müssen wir dann leider im dunkeln absolvieren, was mit den Trucks auf der Straße auch noch mal eine Herausforderung wird. Dunkel, möglicherweise Kängurus und Rinder auf der Straße und dann noch die Lastzüge überholen. Genug Outback Feeling für heute.

26.03.2026

Zweiter Anlauf für den Superpit. Heute Nacht gab es wieder Gewitter aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Am Treffpunkt für die Tour erfahren wir, dass die Chancen immer noch 50:50 stehen, dass wir kein grünes Licht bekommen auf das Minengelände zu dürfen aber dann kann es doch endlich los gehen und wir fahren 1,5 Stunden über das Minengelände mit all den riesigen Maschinen und stehen direkt vor dem riesigen Abbau Krater wo die Kipper permanent mit Felsbrocken beladen den Krater hochschleichen. Ein sehr beeindruckendes Erlebnis.

Nach dem Frühstück vertiefen wir das Erlebnis dann noch in der Hannans North Historik Tourist Mine. Wo man noch viel über den 100 jährigen Minenbetrieb seit dem Goldrausch in dem Gebiet erfahren kann und auch selber einen Eindruck von der Größe eines Haul Tucks bekommen kann. 

Und da wir nicht genug bekommen können fahren wir noch am Ende des Tages zum offiziellen, frei zugänglichen super Pit Aussichtspunkt.

Damit endet dann auch unser Ausflug ins Outback. Morgen geht es zurück nach Perth oder besser gesagt nach Fremantle City. Das könnte noch mal krass werden, denn es ist ein tropischer Wirbelsturm angekündigt. 

Best Frühstück in Australien: Smashed Avocado Toast. Geil!

Esperance

21.03.2026

Wir brechen wieder auf zu unserer nächsten Station auf dieser Reise. Es erwartet uns eine ca. 4 stündige Fahrt nach Esperance. Am Nachmittag erreichen wir unsere Bleibe für die nächsten 3 Nächte, die Driftwood Appartements. Nach dem Check in machen wir noch einen Spaziergang vorbei am Jachthafen und am Meer entlang bis zum Jetty und sondieren schon mal die Möglichkeiten für das Abendessen. 

22.03.2026

Nach dem Frühstück brechen wir auf in den Cape Le Grande Nationan Park. Hier gibt es einige der schönsten Strände Australiens mit weißem Puderzucker Sand und türkis blauem Wasser. Leider ist es heute oft bewölkt und windig also kein richtig perfekter Strandtag aber der Lucky Bay ist trotzdem super schön.

Etwas skurril ist es, dass alle mit dem Auto auf den Strand fahren, was wir natürlich auch gleich mal testen aber trotzdem bleiben wir hier einige Zeit.

Im Gegensatz zu den Australiern ist es mir allerdings zu kalt zum schwimmen und auch das Wasser hat nicht gerade Badewannen Temperatur aber der Sand ist wirklich phantastisch. Weich als wenn man in Puderzucker oder Mehl greift. 

Leider sehen wir keine Kängurus am Strand. 

Nach Lucky Bay fahren wir weiter zum Thistle Cove und zum Hellfire Bay wo wir uns aber nicht mehr lange aufhalten, da der Wind mittlerweile richtig kalt geworden ist. 

23.03.2026

Über Nacht ist es kalt windig und regnerisch geworden. Alles andere als Strandwetter. Also bummeln wir in den Tag rein und beschließen uns später mal auf den Esperance Tourist Drive zu begeben. Eine Straße entlang  dem Meer mit einigen Aussichtspunkten.

Hier beobachten wir noch ein Paar Kitesurfer, sie bei dem böigen Wind ne Menge Spaß haben und in den Wellen richtig abheben und richtig schnell sind. Respekt. Das wäre nix für mich. Wir beenden unser heutiges Programm mit einem Spaziergang am Pink Lake und fahren dann zurück nach Esperance.

Bremer Bay

19.03.2026

Fahrtag. Von Albany nach Bremer Bay sind es zwar nur knapp 2 Stunden aber heute lassen wir es ganz ruhig angehen. Planen den Tag morgen, Wal Beobachtung, und gehen dafür schonmal in der Apotheke Mittel gegen Seekrankheit einkaufen. Ansonsten ist Bremer Bay schnell erkundet.

Übernachtung im Whales and Bales.

20.03.2026

Heute steht das Highlight unseres Urlaubs bevor. Whale Watching. Orcas!

Und die Chancen stehen hier richtig gut. Tabletten gegen Seekrankheit haben wir genommen und voller Erwartungen geht es dann auch pünktlich um 8.30 Uhr los. Das Meer ist tatsächlich ziemlich rau und wir sind froh, dass die Tabletten so gut wirken. 3-4 Leuten auf dem Schiff geht es nicht so gut.

Als wir im Bremer Canyon ankommen, werden wir auch gleich von einer Gruppe Delphine begrüßt und wir freuen uns über den gelungenen Auftakt.

Doch unsere Freude erhält wenige Minuten später einen jähen Dämpfer. Die Crew beschließt zurück zu fahren, weil es einen medizinischen Notfall bei einer Jungen Frau gibt, den sie nicht einschätzen können und daher geht es mit Volldampf zurück in den Hafen. Erst haben wir noch die Hoffnung, dass wir danach noch einmal rausfahren aber dem ist wohl nicht so. 

Jetzt sitzen wir hier tief geknickt, weil uns die einzige Chance Orcas zu sehen im letzten Moment doch noch genommen wurde. Wir haben mit vielem gerechnet aber nicht damit. Man bietet uns an, die Tour an einem anderen Tag noch mal zu machen, aber das hilft uns nichts, weil wir morgen weiter nach Esperance fahren, was eine 4 Stunden Fahrt ist. Jetzt ist die Urlaubsstimmung im Keller zusätzlich müssen wir uns mit dem Charter noch wegen der Erstattung zanken. 

So sollte Urlaub nicht gehen. 

Albany

16.03.2026

Wir verlassen die Forest Lodge und ziehen weiter die Küste entlang Richtung Albany. Die Geplante Fahrzeit sind ca. 3 Stunden. Auf dem Weg haben wir noch einen Stopp beim Tree Top Walk eingeplant. Hierbei handelt es sich um einen Rundweg aus Metall Planken mit mehreren Plattformen deren Höchster Punkt in 40 Metern Höhe ist. Für Frank ganz klar, dass er nicht rauf geht. Ich habe mich noch nicht entschieden. Aber es gibt auch noch genug Wanderwege auf dem Boden sodass sich die Anfahrt auf jeden Fall lohnt. Gesagt getan entscheide ich spontan, dass ich rauf laufe. Ich gehe normalerweise nicht mal über Keller- oder U-Bahn Schächte wenn man dort durchschauen kann auf den Boden aber trotzdem denke ich, dass die Planken machbar sind. Die Ersten Meter zur ersten Plattform sind dann auch etwas spooky. Alles schaukelt und schwingt im Wind und natürlich durch die anderen Leute, die dort laufen aber hey, das ist ne Einbahnstraße und da muss ich jetzt durch.  Tatsächlich ist es auch nicht so schlimm wie befürchtet und echt schön in den Baumgipfeln rumzulaufen. Diese Karri Bäume sind echt beeindruckend. Was für Riesen.

Nach ner halben Stunde bin ich dann auch wieder am Boden und nach nem wohlverdienten Kaffee brechen wir dann noch zu einem kurzen Spaziergang durch den Wald auf. 

Anschließend setzen wir unsere Fahrt 

nach Albany fort, wo wir gegen 16.30 Uhr unsere Unterkunft für die Nächsten 3 Tage erreichen, das The Beach House at Bayside. 

17.03.2026

Heute gibt es nicht viel zu berichten. Nach dem Continental Breakfast fahren wir zum Emu Point Beach und verbringen unseren ersten Strandtag. Leider gibt es keinen Schatten und obwohl wir uns gut einschmieren holen wir uns trotzdem wieder einmal einen Sonnenbrand und so locker wie alle anderen ins Meer springen geht es bei uns auch nicht denn das Wasser ist verdammt kalt. 

Gegen 14 Uhr machen wir uns dann auch nach einem Kaffee wieder auf den Weg ins B&B. Später machen wir uns dann auf den Weg in die Stadt und bummeln vor dem Abendessen noch mal durch die Strassen von Augusta.

18.03.2026

Wir verzichten auf das Frühstück im Hotel und gehen statt dessen im Emu Point Café frühstücken. Leider geht es meinem Magen heute nicht so gut. Ob das an den Spaghetti mit Shrimps von gestern lag? Oder am Wasser? Wer weiß…

Da wir natürlich immer noch Sonnenbrand haben, fällt heute der Strandtag aus und nachdem wir am Emu Point noch in paar Schulklassen beim Schwimmunterricht zugeschaut haben machen wir uns auf, die andere Seite der Bucht zu erkunden. Es geht in den Torndirrup National Park. 

Der erste Stopp ist The Gap und Natural Bridge.

Dann schauen wir uns noch den ein oder anderen Strand an aber die Zugänge sind meist nur über Treppen zu erreichen und es gibt viele Felsen und Strömung.

Von oben können wir auch noch zwei Haie beim jagen in einer der Bucht beobachten. Hier sind aber nur Angler und keine Schwimmer unterwegs. Dann schauen wir uns noch in Frenchman Bay Albany‘s Historic Whaling Station über die Geschichte des Walfangs an und treten dann die Rückfahrt an.

Bei einem Kurzen Spaziergang zu den Blowholes den ich dann aber abbreche sehe ich dann noch meine erste Schlange am Wegesrand beim Sonnenbaden. 

Pemberton

14.03.2026

Wir verlassen den indischen Ozean und fahren für 2 Tage ins Landesinnere in die Karri Wälder, die bis zu 70 Meter hoch werden und damit die 3. höchsten Bäume der Welt sind.

Nach knapp 2 Stunden Fahrt sind wir auch schon in Pemberton.

Da wir etwas früh sind nutzen wir die Zeit um eine kurze Fahrt mit Pemberton Tramway zu den Cascades, einem kleinen Wasserfall zu machen.

Da aber gerade Trockenzeit ist erwarten wir nicht Allzuviel, aber wir bekommen schon mal einen ersten Eindruck von den schönen Bäumen. 

Nach der Fahrt geht’s ins Forest Lodge Resort.

15.03.2026

Wandern ist die heutige Devise. Wir wollen die Karri Wälder erkunden.

Bei der ersten Tour durch den Warren Nationalpark kommen wir auch am Bicentennial Tree vorbei. 20 Meter kann man auf Eisensprossen den Baum hochklettern zur ersten Plattform. Die zweite Hälfte auf 40 Meter ist geschlossen. So kann ich mich nur an den Aufstieg zur ersten Plattform wagen.

Natürlich nicht! Da war Feierabend.

Kurzer Stopp für einen Kaffee in Pemberton und dann weiter.

Die zweite Wanderung heute geht um den Big Brook Dam, was eher nicht so spannend ist.  Die Umgebung ist schön aber leider anstatt über Waldwege wie heute Mittag, über asphaltierte Wege.

Den Abend genießen wir auf der Terrasse mit einem leckeren Wein und schauen den Kängurus zu.