Ostfriesland oder Deutschland der zweite Versuch oder einfach „Moin“

21.06.2020

Keine Woche nach Rüdesheim geht es schon wieder los zum zweiten Urlaub in heimischen Gefilden. Den Norden, genauer Ostfriesland, haben wir uns auserkoren.

Wieder nur eine dreistündige Fahrt und wir befinden uns in Timmel, Großefehn. nach der Begrüßung von Jens und Steffie noch ein kleiner Spaziergang am Timmeler Meer und der erste Tag ist auch schon vorbei. Abendessen im Kastanjehof, etwas überteuert.

22.06.2020

Als erstes steht heute Emden auf dem Plan. Nach einem kurzen Stadtbummel, machen wir noch eine sehr interessante Hafenrundfahrt. Durch Corona sind momentan die Docks voll. Viele Forschungsschiffe des … Ministeriums wie die Sonne oder auch Kreuzfahrtschiffe.

Bisschen Spaß am Hafen und dann gehts zum ersten Leuchtturm.

Leider wird der Leuchtturm Campen momentan restauriert und die Abstandsregeln können natürlich auf den engen Wendeltreppen nicht erfüllt werden. Also kein Aufstieg auf den höchsten Leuchtturm Deutschlands möglich. Bleibt noch der Pilsumer Leuchtturm oder besser bekannt aus den Otto Filmen.

Den Tag beenden wir in Greetsiel. Einfach was spazieren, rumsitzen und die Seele baumeln lassen. Abendessen im Zum Alten Siel, naja.

23.06.2020

Fahrradtour. Ein lustiger Tag auf dem Fahrrad beginnt. Sie dauert ungefähr 1 1/2 Stunden bis ich mich wieder auf die Fresse lege und natürlich erneut, ich habe nicht mitgezählt die wievielte, meine Lieblingshose zerstöre. Naja, wir beenden trotzdem noch die Fünf-Mühlen-Tour, suchen verzweifelt und erfolglos ein offenes Cafe oder Restaurant, geben aber dann am späten Nachmittag auf und legen uns lieber noch vier Stunden bei ganz guter Live Musik in die Strandbar am Timmeler Meer. Abendessen in der Taverna Nostimo. Eigentlich eine Standard Gyrosbude die man in Köln kein zweites Mal besuchen würde.

24.06.2020

Da Fahrradtouren seit gestern nicht mehr zu meinen Lieblingsbeschäftigungen gehören, gibt es heute wieder eine Stadtbesichtigung. Wir verbringen den Tag in Leer. Ein bisschen durch die Stadt spazieren und auch wieder eine nette Hafenrundfahrt, so vergeht die Zeit sehr schnell. Noch einen Abstecher zur Evenburg in den Schlosspark und dann ist auch der Tag bei herrlichem Wetter wieder rum. Abendessen im Ostfriesenbräu in Bagband. OK.

25.06.2020

Naja, wir sind ja nicht umsonst an der Nordsee. Da muss man auch mal ans Meer in einen Strandkorb. Also ab nach Neuharlingersiel. Besagten Strandkorb angemietet und den Tag faul darin gammelnd verbracht. Nett. Für einen Nachmittag.

Abendessen diesmal in Altharlingersiel im Scheunenrestaurant Butendiek. Das erste gute Essen im Norden. Für mich. Michaela hatte etwas mit der Schärfe der Champignon Pfefferrahmsauce zu kämpfen. Die leider Pfeffer pur ist.

26.06.2020

Norden, also die Stadt die wir heute besichtigen. OK, einmal in die „Innenstadt“ laufen reicht. Die Kirche ist noch ganz interessant aber dann fahren wir auch direkt weiter nach Norddeich ans Meer.

Es ist noch nicht mal Hochsaison aber das ist nicht unser Art Urlaub am Meer. Erst recht nicht in Corona Zeiten. Einmal am Meer entlang und am Deich zurück reicht uns. Die Seehundaufzuchtstation war dafür wieder richtig toll. Nebenan gab es noch eine Abenteuer-Minigolf Anlage, was wäre ein Urlaub ohne, die Chance haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Am Ende noch einen kurzen Abstecher in den Schlosspark Lütetsburg und damit ist auch schon der vorletzte Tag vorbei.

Da wir gelernt haben, dass das Essen in den Touristenhochburgen nicht so das Wahre ist, verlassen wir Norddeich wieder und essen in Aurich in „Zur Börse.“ Ein schöner Biergarten unter Kastanien. Nette Location gutes Essen also eine Weise Entscheidung. Sehr gute Wahl.

27.06.2020

Für heute ist Regen und Unwetter angesagt. Wir planen deswegen erst gar nichts zu unternehmen sondern hängen nur im netten Garten im Alten Dichterhaus, unserer Unterkunft für die Woche, ab. Entspannen im Urlaub. Was ganz Neues.

Abendessen im Mühlenhof in Bagband. Hier hätten wir mal früher her kommen sollen.

Rüdesheim am Rhein oder mal schauen wie es im eigenen Land so aussieht

12.06.2020

Eigentlich hatten wir uns vorgenommen Europa und Deutschland zu bereisen, wenn wir in Rente sind und keine Lust mehr haben, lange im Flieger zu sitzen. Und dann kam Corona. OK, den Urlaub USA im Mai storniert. Den Urlaub Australien im Herbst auch erstmal verschoben. Also, schauen wir uns mal etwas genauer im eigenen Land um.

Fangen wir mal in Rüdesheim am Rhein im schönen Rheintal an. Das Wetter ist hervorragend und eine Anfahrt von knapp zwei Stunden ist doch mal ein deutlicher Unterschied zu den ansonsten mindestens 10 Stunden Flug.

Einchecken im Hotel Trapp klappt problemlos und einen Parkplatz ergattern wir auch noch. Also steht der ersten Erkundungsrunde durch Rüdesheim nichts mehr im Weg.

Natürlich erstmal durch die Drosselgasse,

die in Zeiten von Corona als Einbahnstraße angelegt ist, was aber kaum einer kapiert oder einfach ignoriert.

Das erste Glas Wein dann im „Zum grünen Kranz“. Obwohl ich wegen meiner Höhenangst eher dazu tendiere die Strecke bis zum Niederwalddenkmal zu laufen, gewinnt meine Faulheit und ich steige todesmutig in die Seilbahn. Oder es liegt an dem bereits angetrunkenen Mut? Wer weiß. Aber, trotz der fehlenden Fensterscheiben, habe ich seltsamerweise keinerlei Probleme und kann die Fahrt richtig genießen.Oben angekommen ein bisschen die Aussicht genießen.Und da wir schon mal hier oben sind, schauen wir uns natürlich auch das Niederwalddenkmal an. Das reicht aber dann auch für Heute. Zurück nach Rüdesheim und einkehren im: Zum kleinen Ortsgedicht. Eine nette kleine Straußwirtschaft in der man dem Touristentrubel, obwohl nur ein paar Meter entfernt, hervorragend entfliehen kann. Noch etwas nett am Rhein spazieren gehen und am Ende des Tages am Weinstrand nochmal die Seele baumeln lassen.Bayrisches Abendessen gibt es im Bayerischerhof und damit ist der erste Tag auch schon rum.

13.06.2020

Heute ist das Wetter nicht mehr ganz so sonnig wie gestern. Aber immer noch warm genug und es regnet nicht. Das ist die Hauptsache.
Wir haben uns für eine kleine Wanderung zur Ruine Ehrenfels entschieden. Die Strecke durch die Weinberge sieht mit 3 Kilometer kurz genug für uns aus und großartige Höhenunterschiede scheint es auch nicht zu geben. Perfekt für uns.

Na gut, so richtig spannend jetzt nicht unbedingt und mit dem Baugerüst auch nicht so fotogen aber egal.
Einen guten Blick auf den Bingener Mäuseturm hat man von der Ruine jedenfalls.

Das reicht aber dann aber auch schon mit der Bewegung. Zurück nach Rüdesheim und nachdem sich die Sonne wieder zeigt, wiederholen wir die Weintour von gestern. Nach dem kleinen Ortsgedicht und einem Spaghettieis landen wir Abends auch wieder am Weinstrand.

Die Ratsstube ist unser letztes Ziel für Heute bevor wir den Tag beenden.

14.06.2020

Abreise. Im Weingut Jakob Scholl besorgen wir uns noch zwei Kisten leckeren Wein bevor wir uns nach Mainz aufmachen.
Dort wollen wir in guter Tradition noch den Dom besuchen.

Was für ein Flop. Der Dom ist wegen Corona geschlossen, was man natürlich nicht auf der Homepage schreiben kann und auch der Rest von Mainz ist eine einfache Katastrophe. Da ist nicht viel Schönes an dieser Stadt.

Great Barrier Reef

29.10.2019

Heute haben wir nichts geplant, außer am Pool auszuspannen. Wir verlassen also zügig den ältesten Regenwald der Welt, Daintree und fahren das Reef Retreat Palm Cove, unser Hotel für die letzten drei Übernachtungen, an. Bei einem kurzen Stopp an einem Aussichtspunkt,noch schnell Fotos von unserem Leihwagen machen. Diesmal ein Hyundai Kona. Eine Nummer kleiner als den Tucson den wir sonst öfters haben. Nicht schlecht aber uns zu klein und ein Möchtegern SUV.Kurzer Stop für ein zweites, diesmal leckeres Frühstück, in dem schon bekannten netten Cafe in Mossmann und dann weiter nach Palm Cove. Angekommen im Hotel gehts dann direkt an den Pool.

30.10.2019

Wir fahren ja eigentlich schon die ganze Tour am Great Barrier Reef entlang, aber heute ist der eigentliche Tag warum ich nochmal nach Australien wollte. Schnorcheln im Reef. Und nicht da wo die meisten Touris hinfahren, am Inner-Reef, sondern wirklich draußen im Outer-Reef. Da lasse ich mir die Laune auch nicht durch wolkigem Himmel und 5:30 Uhr aufstehen verderben. Eine halbe Stunde fahren wir bis Port Douglas, wo unser Schiff ablegt.Das gleiche Model wie bei der Whitsundays Tour, allerdings viel besser aufgeteilt und da wir auch nur knapp 30 Leute sind, deutlich angenehmer. Nach 2 Stunden erreichen wir das Outer-Reef und setzen mit einem Glasbodenboot auf eine kleine Sandbank mitten im Meer über.Nachdem wir wieder auf dem Boot sind starten wir auch schon den ersten Schnorcheldurchgang. Dazu müssen wir wieder in diese topmodernen Stingeranzüge.Aber egal. Das schnorcheln toppt alle meine Erwartungen und ist definitiv ein Must-Do was man einmal im Leben gemacht haben sollte. Es ist nicht so bunt wie man es immer im TV gezeigt bekommt, aber in Natura umso beeindruckender. Kurzer Zwischenstopp für Lunch und dann direkt wieder ins Wasser zum zweiten Tauchgang.Genial.

Leider hat alles Schöne auch negative Seiten. Die muss diesmal leider Michaela ertragen. Ihr geht es wieder schlecht. Selbst beim Schnorcheln wird sie seekrank.Aber trotzdem hält sie durch und geht jedes Mal mit raus um nichts zu verpassen. Ich läge bestimmt schon heulend irgendwo unter Deck. Glücklicherweise ging es mir diesmal aber gut.Und Michaela dann irgendwann auch wieder.Nach drei Stunden erreichen wir den Hafen und schaffen es gerade noch was essen zu gehen, bevor wir beide total kaputt ins Bett fallen.

31.10.2019

Den letzten „kompletten“ Tag beschließen wir ganz ruhig und ohne großartige Bewegung anzugeben. Heißt also, Essen, Pool, Kaffee, Strand, Essen, Bett. Könnte man fast schon Urlaub nennen.

01.11.2019

Last Day. So oft habe ich schon darüber geschrieben. Was soll ich sagen. Alles Schöne muss halt mal ein Ende haben. Knapp 5 Stunden haben wir noch, bevor wir am Flughafen sein müssen. Ich entschließe mich dafür, die Zeit in Kuranda zu verbringen. Sieht laut Internet aus, wie ein kleines nettes Dorf mit einem Markt. Der Markt entpuppt sich vor Ort halb als ein Touri Markt und halb in ein Hippie Dorf vergangener Tage,aber, uns kommt es wie ein Wunder vor, mit einer kleinen Minigolfanlage mitten im Regenwald. Gestern habe ich noch im Internet die komplette Gegend nach einer Minigolfbahn abgesucht, damit wir unserer Tradition treu bleiben können. Aber nichts gefunden. Die Hippies haben uns erhört.Nach einer kurzen Runde, schauen wir uns noch den Butterfly-Gardenund die Birdworld an.Damit beenden wir unsere diesjährige Reise, fahren noch eine halbe Stunde zum Flughafen, geben zügig den Wagen ab, mit insgesamt 2.826 gefahrenen Kilometern und verabschieden uns von Australien.

Cape Tribulation

27.10.2019

Nach einem etwas übersichtlichen Frühstück fahren wir weiter nach Cape Tribulation. Die Fahrt dorthin soll ca. 2 Stunden dauern, kommt uns aber trotz eines Zwischenstopps für ein zweites Frühstück mit Eggroles und einem extra großen Pott Kaffee Latte in Mossman sehr kurzweilig vor. Ein kurzer Hops mit der Autofähre und gegen 13.30 Uhr sind wir dann am Ziel. In der Daintree Wilderness Lodge. Zu unserer großen Überraschung erfahren wir vor Ort, dass unsere Reservierung schief gelaufen ist und wir statt 2 Nächten nur eine Nacht gebucht sind und somit noch mal umziehen müssen in ein anderes Hotel ein Stück weiter die Straße hoch, wo glücklicherweise noch ein Zimmer frei war. Sehr schade, denn wir hatten uns auf diese spezielle Lodge mitten im Regenwald mit all seinen Tieren und Geräuschen sehr gefreut. Lässt sich aber hier und jetzt nicht mehr ändern. Also schnell wieder in den Urlaubsmodus umschalten.

Schnell noch ein paar Tips für die nächsten Tage und eine Bootstour für morgen früh gebucht und dann machen wir uns auf den Weg zum Beach am Cape Kimberley. Ein schöner Strandspaziergang und auf dem Rückweg noch ein Eis so kann man den Tag ausklingen lassen.ca. HandtellergroßIn Australien stehen überall am Strand Flaschen mit Essig, um im Notfall bei einer Berührung mit den Quallen schnell zu helfen. Ach ja, Krokodile haben wir nicht gefunden.

28.10.2019

Nach dem Frühstück ziehen wir um in die Heritage Lodge in the Daintree. Das Zimmer ist auch trotz der frühen Uhrzeit schon startklar, sodass wir ohne großen Aufenthalt auch gleich zu unserer Bootstour durch die Mangroven aufbrechen können. Da wir aber viel zu früh dran sind gibt es erst noch nen Kaffee direkt am Strand zum Seele baumeln lassen.

Die einstündige Bootstour über den Creek ist nett nur leider sehen wir keines der großen Krokodile.So ist das in der Natur. Am Ende der Tour gibt es immerhin noch ein Baby Croc zu bestaunen und wir haben noch Spaß an ein paar Schlammspringern und Winkerkrabben.Dann noch mal kurz zurück ins Hotel die Schwimmsachen holen und schon brechen wir auf ganz ans Ende des Nationalparks zum „Geheimtipp“ einem kleinen natürlichen Pool mitten im Regenwald in einem Süßwasser Creek. Angeblich ohne Krokodile. So geheim ist der Spot dann wohl doch nicht, denn es finden sich noch einige andere Erfrischungsbedürftige ein. Trotzdem macht das Schwimmen mit kleinen Fischen und Schildkröten hier schon richtig Spaß. Schade, dass wir unsere Schnorchelmasken nicht mitgenommen haben.Gut erfrischt machen wir uns dann wieder auf zum Myall Beach.Bei High Tide soll man hier von den Klippen aus Rochen und Haie sehen können die den Fischschwärmen in Richtung Ufer folgen. Leider ist das Meer heute nicht ruhig genug um wirklich was sehen zu können aber trotzdem hat das klettern an den Hängen richtig Spaß gemacht. Frank fühlt sich wieder richtig jung.Glück gehabt das er nicht abgeschmiert ist.Kurz zum Lookout Point an den Ort, wo Thomas Cook an Land kam dann treten wir die Fahrt zurück ins Hotel an.Wegen der kompletten Fehlbuchungsgeschichte gibt es dann noch ein gratis Abendessen inclusive Getränken in der Wilderness Lodge. Nachts haben wir dann noch das „Vergnügen“ einen heftigen Regenguss im Regenwald mitzuerleben. Ich kann euch sagen, dass ist ganz schön laut.

Game-Drive

26.10.2019

Die Fahrt nach Yungaburra ist mit 1 3/4 Stunden recht kurz, weswegen wir auch zu früh zum einchecken da sind. Ist aber kein großes Problem, da direkt vor der Lodge ein großer Markt ist, über den wir was laufen können.Dann findet hier gleichzeitig auch noch ein Festival statt, wo allerhand komische Leute rumlaufen. Eh haben wir beide das Gefühl, die Einwohner hier haben alle irgendwas zu sich genommen. Lustige Leute hier unterwegs. Nichtsdestotrotz begeben wir uns, nachdem uns das Blue Summit Hideaway doch noch rein gelassen hat, auf die Suche nach den Baumkängurus. Aufgrund eines Tipps, wissen wir das eine Familie ziemlich oft auf einer Teeplantage gesichtet wird. Also gehen wir mal Tee trinken. Kurz vorher halten wir noch am Curtain Fig Tree an und spotten bei der Gelegenheit das lang vermisste Green Tailed Possum.Angekommen auf der Teeplantage finden wir die Baumkängurus auch recht zügig. Haben aber nicht gedacht, dass die so klein sind. Dann noch soweit oben im dichten Geäst, keine Chance für gute Fotos.Der Tee war übrigens auch ganz lecker. Unten im Geäst läuft noch ein Bush-Turkey rum, welcher hier aber recht häufig zu sehen ist.Auf der Rückfahrt stolpern wir noch über eine Gruppe Brolga Kranicheund zum Abschluss suchen wir noch mal den Platypus.Ist ein Tag, fast wie in Afrika, heute.

Strandtag

24.10.2019

Pünktlich um 10:15 Uhr verlassen wir mit der Fähre wieder Magnetic Islandund machen uns auf den Weg nach Mission Beach. Wir haben uns ganz fest vorgenommen, dass wir den restlichen Tag heute und den kompletten morgigen Tag nur faul am Strand rumliegen und uns kein bisschen bewegen. Keine Wanderung, kein Sightseeing, nur faulenzen. Mit einem kleinen Zwischenstopp um unsere Vorräte wieder aufzufüllen und 1, 2 Donuts zu verputzenkommen wir nachmittags in Mission Bay an. Als erstes fahren wir direkt die Hibiscus Lodge an um in ein erstauntes Gesicht der Besitzerin zu schauen, die das Anwesen vor neun Wochen gekauft hat und nicht mehr mit Gästen rechnet. Es ist nämlich jetzt kein B&B mehr. Mit etwas Panik, dass bei der Planung was schief gelaufen ist, schauen wir noch Mal im Reiseplan nach und stellen erleichtert fest, dass wir uns vertan haben und die falsche Lodge angefahren haben. Gottseidank ist die korrekte Unterkunft, die Licuala Lodge, nur einen Kilometer entfernt. Bei der Zufahrt entdecken wir auch unseren ersten Cassowary. Leider war der so schnell wieder verschwunden, dass wir kein Foto machen konnten. Deswegen leider nur ein „Das wäre er gewesen“ Foto.Das einzige was uns jetzt noch zu unserem Tag fehlt, ist die Sonne. Nichts Strand, nichts ist mit relaxen. Also doch wieder wandern. Aber nur eine kleine Runde am Lacey’s Creek.Morgen wird es bestimmt besser.

25.10.2019

Nein, es wird sogar noch schlimmer. Es regnet. Aber das nur kurz. Nach dem Frühstück sehe ich meinen zweiten Cassowary. Aber er bzw. sie ist zu schnell verschwunden um ein Foto zu machen. Wir legen uns erst mal was an den Pool in dem wirklich wunderschönen Garten.Warm ist es ja schon. Trotz aller Apps, die uns einen Tag mit schlechten Wetter und teilweise sogar Regen vorhersagen, kommt gegen Mittag die Sonne raus und wir machen uns sofort auf den Weg zum Brookes Beach. Man kommt aus dem Regenwald direkt an den Strand. Genauso wie in Jurassic Park. Fehlt nur noch der Dino.Vielleicht 3 Stunden, maximal 4, wovon wir nur 1 Stunde in der Sonne lagen, halten wir aus, bevor wir beide mit einem dicken Sonnenbrand zurück zur Lodge fahren.

Magnetic Island

22.10.2019

Heute können wir uns im Gegensatz zu gestern viel Zeit zum Frühstücken lassen. Was wir natürlich auch tun. Ein gemütlicher Start in den Tag mit Blick über den Pool und zum Meer. Herrlich entspannend.Dann brechen wir auf nach Maggie Island bzw. erst mal zum Fährhafen. Die Fahrt dorthin dauert ca. 3 Stunden und wir schaffen ganz entspannt die Fähre um 14.15 Uhr.

Leider ist es auch heute wieder heftig windig, sodass wir wieder ordentlich durchschaukeln und Überraschung, mir schon nach wenigen Minuten wieder ordentlich schlecht ist. Gott sei Dank dauert die Überfahrt nur 25 Minuten und das Hotel das Peppers Blue on Blue ist nur auf der anderen Straßenseite gleich am Anleger.

Check in und dann verbringen wir den restlichen Nachmittag ein wenig vom Winde verweht an der gigantischen Poolanlage bis es uns zu kalt wird.

Zum Abendessen gibt es heute Burger und natürlich muss Frank mit dem Extrem Burger mal wieder übertreiben.Trotzdem natürlich brav aufgegessen.

23.10.2019

Ein neuer Tag auf Maggie Island beginnt. Leider ist es auch heute Morgen ziemlich bewölkt, sodass aus dem ruhigen Strandtag wohl auch heute nichts wird.

Nach dem Frühstück beschließen wir mit dem Bus die Insel zu erkunden. Ein Auto bzw. eins der Elektroautos zu mieten erscheint uns für 80 Dollar am Tag als unsinnig. Ein Tagesticket für den Bus pro Person 7,40 AUS$. Und dann geht es auch schon los. Als erstes fahren wir nach Horseshoe Bay ganz am Ende der Buslinie. Hier spazieren wir ein Stück am Strand entlang, genießen den Blick aufs Meer und trinken einen Kaffee.Da es immer noch bewölkt ist, beschließen wir eine Station zurück zum Fort-Walk zu fahren. Hier soll man Koalas sehen können und tatsächlich haben wir Glück und sehen einige der niedlichen Tiere und das sogar in Augenhöhe.Dann schauen wir uns noch die Ruinen des Forts an und genießen die tolle Aussicht.Pünktlich zum nächsten Bus sind wir wieder an der Haltestelle. Nächster Stopp ist Arcadia Bay. Hier trinken wir erst mal wieder einen Kaffee und gehen dann auf die Suche nach den Rock Wallabys. Das ist dann das nächste Highlight des Tages. Tatsächlich trauen sich einige der Wallabys aus der Deckung.Natürlich nur angelockt von der Aussicht auf leckeres Obst und Karotten. Aber es ist toll die Tiere zu füttern und zu streicheln.Was hier an der Stelle (leider) Gang und Gebe ist. Trotzdem können wir uns auch nicht zurückhalten. Dann ist es auch schon wieder Zeit den Bus zurück zum Hotel zu nehmen und den Tag mit einem leckeren Abendessen ausklingen zu lassen.