St. Augustine

25.09.2018

Einen kurzen Hopser von knapp 1,5 Stunden und wir sind in St. Augustine, der angeblich ältesten Stadt der USA mit spanischer Kolonialarchitektur und tollen Stränden. Unseren Stadtbummel beginnen wir an der Mission Nombre de Dios. Hier steht The Great Cross welches wir aber wegen einer Baustelle nur aus der Ferne schauen konnten und der Our Lady de la Leche Shrine in einer kleinen alten Kapelle.Weiter geht die Besichtigung am Castillo de San Marcosund durch die St. George Streetzur Cathedral Basilica of St. Augustine.Kurzer Zwischenstopp um die Wunden zu behandeln.Ohne diese Wunderwaffe hätten wir den Urlaub nicht überlebt. Hilft sogar gegen (imaginäre) Ameisenbisse. Nur Bisse von Yellow Flys hat er nicht geschafft.

Danach zur Casa Monicaeinem offensichtlich ziemlich noblen Resort & Spa gleich beim Lightner Museumund dem Flaggler College.Ein Abstecher zur Bridge of Lionsund zum Oldest Wooden School Houseund wir beenden unsere Stadtbesichtigung für heute. Zum Abschluss des Tages noch eine Partie Minigolfund dann zum Best Western Historical Inn. Einmal Duschen bitte und ab zum Abendessen. Für heute sind wir erst mal platt. 

Boneyard Beach

24.09.2018

Heute geht es weiter über Jacksonville nach Amelia Island. Auf der Fahrt durch Jacksonville erwischt uns eines dieser lokalen Gewitter und die Scheibenwischer schaffen die Wassermassen kaum. Heftig! Und das gerade als wir eine dieser hohen Brücken überqueren. Ja ich hab mich richtig wohl gefühlt hinterm Steuer. (Nicht). Aber dann ist der Spuck auch schon vorbei.

Unterwegs halten wir kurz im Big Talbot Island State Park und spazieren zum Boneyard Beach. Einem Strand mit vielen toten Bäumen.Anschließend verbringen wir noch etwas Zeit mit Vogelbeobachtungund fahren dann nach Amelia Island wo wir den Rest des Nachmittags am und im Meer verbringen. Der Atlantik hat, was mich erstaunt, genau wie der Golf Badewannen Temperatur, ist aber mit seinen Wellen deutlich spaßiger.

Die Übernachtung findet heute im Amelia Hotel at the Beach in Fernandina Beach statt. 

Von Fliegen, Alligatoren und Spinnen

23.09.2018

Auf nach Georgia. Knappe 3 Stunden fahren wir um in das Okefenokee National Wildlife Refuge zu gelangen. 5 verschiedene Eingänge haben wir zur Auswahl und entscheiden uns für den Nordeingang, der am weitesten entfernt liegt, dafür aber mit Bootstour und kleiner Eisenbahn wohl am meisten zu bieten hat.

Die Bootstour durch den Sumpf ist auch wirklich sehr schön und interessant.Moonshinerüberall am Rand hängen diese Wasserspinnen, die auch wirklich über das Wasser laufen.Auf der Hälfte der Tour verlassen wir das Boot und laufen zum „Tower“ den Michaela alleine hoch läuft.Nicht nur wegen der Höhe bin ich froh unten geblieben zu sein, mitten auf dem Weg hängt einen Bananenspinne.Leider werden wir von bissigen „Yellow Flys“ gepeinigt und Michaela auch 3 mal gebissen. Die Stiche schwellen auch direkt richtig an, jucken und brennen gleichzeitig und das, wie sich herausstellt, gleich mehrere Tage.Die Zugfahrt ist dann eher amerikanisch. Die Fahrerin gibt sich die komplette Fahrt lautstark als Entertainerin, was den Amis natürlich gefällt, uns in der Natur eher unpassend erscheint.
Ein Highlight ist die anschließende Tiershow. Obwohl ich sowas eigentlich nicht mag, ist es doch spannend mal einen Alligator, wenn auch als Baby und mit Tesa zugeklebter Schnauze, sowie eine Schlange in den Händen zu halten, die Bewegungen zu spüren und ganz aus der Nähe zu betrachten.Am Ende laufen wir noch die Boardwalks entlang und suchen nach Alligatoren bis wir schließlich nicht mehr weiter kommen und umkehren und den Sumpf damit auch als beendet ansehen.
Übernachtung im Holiday Inn Express Hotel & Suites Waycross.

Tallahassee

22.09.2018

Nach einer nicht so guten Nacht, nein nicht wegen Kopfkino sondern weil das Bett zu klein und zu ungemütlich war ist heute warte mal… G E B U R T S T A G!!

Die Managerin wartet schon mit einem leckeren Frühstück auf uns und nach ein wenig Smalltalk, hierbei erfahren wir auch, dass sie ein Appartement im Keller hat, daher das Licht gestern Nacht, brechen wir auf zum Florida Caverns State Park. Wir buchen die Tour um 11.15 Uhr und sind zusammen mit einer 15 Personen umfassenden farbigen Familie auf Tour. Sehr spaßig.Nach einer knappen Stunde sind wir schon wieder raus aus der Höhle und nach einem kurzen Spaziergangbrechen wir dann auch schon nach Tallahassee unserer heutigen Endstation auf. Laut Reiseführer sehenswert mit alten Häusern und Geschichte. Wir finden es eher unspektakulär und alles wirkt wie ausgestorben. Niemand auf der Strasse. Jedenfalls nicht zu Fuß. Deshalb brechen wir auch nach einer Besichtigung des neuenund des alten Capitolssowie einer kurzen Runde um den Block, wieder auf zu unserem am Stadtrand liegenden und trotzdem völlig überteuerten Holiday Inn Express Tallahassee I10. Tja, eben Wochenende. In der Nähe des Hotels befindet sich der Alfred B. Maclay Gardens State Parkmit diesen wunderschönen Canopyroadsund wir beschließen dort noch spazieren zu gehen, bevor wir dann zum Abendessen aufbrechen und den Geburtstag ausklingen lassen.

Blackwater

20.09.2018

Geplant war es eigentlich früh in New Orleans aufzubrechen, Kilometer bis nach Florida zu machen und dann noch gemütlich in Milton Kayak zu fahren.

Früh sind wir zwar losgekommen, aber haben unterwegs wohl zu viele Kaffeepausen eingelegt. Haben die Kayakfahrt auf Morgen verschoben und uns lieber noch 1 1/2 Stunden an den Pool vom Comfort Inn & Suites Crestview gelegt.

21.09.2018

Die Gestern ausgefallene Kayak Tour holen wir heute Morgen nach. Dazu fahren wir in den Blackwater River State Park. Etwas zu früh laufen wir noch ein bisschen durch den Parkund werden pünktlich zur verabredeten Zeit eingesammelt und zur Drop off Zone gebracht.

2 Stunden lassen wir uns bei schönstem Wetter den Blackwater runter treiben und genießen endlich mal die vollständige Ruhe ohne irgendwelche lauten Amis.Perfekte Gegend zum Seele baumeln lassen.Bis das Gewitter kommt. Und das kommt hier in Florida schnell, sehr schnell. Da wir nicht genau wissen, Michaela war ja nicht 20 Jahre bei den Pfadfindern, was bei Gewitter zu tun ist, beschließen wir uns aus dem Wasser raus zu begeben. Nach einer halben Stunde fahren wir die Strecke zu Ende, auch wenn es noch etwas donnert.
Unsere Übernachtung finden wir in Marianna, ca. 2 Stunden von Milton entfernt im „The Hinson House“. Das klingt nicht nur schön wie im Horrorfilm, das fühlt sich auch so an. Per E-Mail erhalten wir einen Code um ins Haus zu gelangen. Keiner da. Ein riesiges Haus und wir ganz alleine.Wir können überall rum laufen und uns jedes Zimmer anschauen.Nur der Keller ist abgeschlossen! Aber es brennt Licht im Keller!!! Gruselig ist auch schon dieses Kind.Mir fallen endlos viele Szenen aus Filmen ein, die ich jetzt im Moment nicht schauen würde. Gute Nacht.

New Orleans II

19.09.2018

Gestern haben wir in einer der Agenturen in der City eine Fahrt auf dem Mississippi gebucht. Diese startet heute um 13.30 bzw. 14.00 Uhr, hierzu später mehr. Da es dort, (Gott sei Dank) keine zeitlich passende Tour zur Besichtigung des Friedhofs gab, welchen man nur noch mit einer Führung besichtigen kann, haben wir beschlossen einfach mal auf gut Glück dort hin zu fahren. Wie sich heraus stellt, eine perfekte Entscheidung. Nach einer erneuten spannenden Fahrt mit den Streetcars erreichen wir den St. Louis Cemetery No 1, den ältesten Friedhof der Stadt, gegen 11.15 Uhr. Am Eingang werden wir gleich nett begrüsst und bekommen eine Führung für 11.30 Uhr angeboten. Kosten 20$ p.P. für eine Stunde. Das Angebot passt perfekt in unsere Planung also nehmen wir die Führung sehr gerne. Uns schließen sich noch 3 weitere Leute an und so geht es zu einer sehr munteren Geschichtsstunde mit einer tollen Lady creolischer Abstammungen, welche sich selber als Geschichten Erzählerin tituliert, und dies auch perfekt rüberbringt.Geschichte, Anekdoten, Voodoo, Leben und Sterben in New Orleans damals und heute lebhaft erzählt. Ein echter Volltreffer und die Stunde ist trotz der Hitze viel zu schnell um.das wohl berühmteste Grab in New Orleans, von der Voodoo Priesterin Marie Laveau. das Grab von Nicolas Cage (ja, er lebt noch)wer wissen will, was mit der rechten Hand passiert ist, sollte sich mal Easy Rider anschauen.Nach der Besichtigung schlendern wir noch kurz in den Louis Armstrong Parkund von dort aus wieder über den Riverwalk zur Anlegestelle unseres Schiffes.

Leider ist mir erst nach der Reservierung klar geworden, dass wir zwar eine Fahrt auf einem Paddlewheeler gebucht haben, aber leider nicht auf „dem“ Steamboat nämlich der Natchez,dem letzten Original dampfbetriebenem Schaufelraddampfer auf dem Mississippi. Schade! Aber nun gut, wir wollten eine Schiffstour auf dem Mississippi auf einem Raddampfer machen und das tun wir jetzt. Die Historic River Cruise auf der Creole Queen. Das Panorama lässt zu wünschen übrig, da rechts und links am Fluss nur Industrie ist und unterwegs wird wieder die Geschichte der Stadt erzählt. Was uns leider niemand erzählt hat, dass wir am Battlefield eine 3/4 Stunde anlegen um dieses zu besichtigen (optional man kann auch einfach auf dem Dampfer bleiben) und wir gar nicht 2 Stunden Schiff fahren. So hatten wir uns das nicht vorgestellt aber war trotzdem nett.
Nach der Schiffstour wieder in die Rote Linie zum French Market, da hier heute Farmers Market ist.Leider sind wir schon recht spät, sodass die meisten Stände schon einpacken und die Essensstände schon geschlossen sind. Aber einen Eindruck bekommen wir trotzdem. Zurück schlendern wir über die Decatur Street. Hier gibt es auch noch viele Souvenirs Läden und am Ende landen wir wieder im French Quarter.Eine Kleinigkeit essen und dann stürzen wir uns wieder ins Getümmel auf der Bourbon Street. Nachdem wir einige ziemlich laute Bars passiert haben, zwar mit Live Musik aber mehr Disco als New Orleans Feeling, entdecken wir doch noch eine Bar mit einer geilen Live Jazz Band. Hier kehren wir ein bis es Zeit wird den Rückweg ins Hotel anzutreten.

New Orleans I

18.09.2018

Nach circa zwei Stunden Fahrt kommen wir heute nach New Orleans. Hier gehen die Meinungen arg auseinander. Die einen sagen dreckig und nicht toll, bloß schnell wieder weg, die anderen super und man braucht mindestens 5 Tage um das Wichtigste zu sehen. Zeit sich eine eigene Meinung zu bilden.

Wir planen erst einmal mit 2 Übernachtungen im The Creole Gardens. Einem B&B im Garden District, welches wir auch gleich mal ansteuern, in der Hoffnung wenigstens schon mal den Wagen dort zu parken, da wir deutlich vor der Check In Zeit ankommen. Die erste Überraschung dann, unser Raum ist schon fertig und wir dürfen gleich einziehen. Bestens! Überraschung zwei. Ein Monster Regenschauer. Wie immer aus dem nichts aber auch eine halbe Stunde später schon wieder Geschichte.

Dann kann es endlich los gehen. Mit dem Street Car (Kosten 3$ für ein Tagesticket) erst mal Richtung French Quarter und ab in die Bourbon Street.Es stinkt! Aber Gott sei Dank nur kurz. Viele Bauarbeiten auf der Straße ansonsten skurrile Leute und viel Lärm aus den Bars. Ok, die Bourbon Street ist gewöhnungsbedürftig aber nicht zum Weglaufen sondern nur mega touristisch. Trifft genau das Klischee. Den ersten Stop legen wir im Café Beignet ein und essen dort auch die gleich lautende Süssspeise. Deutlich schöner und nicht ganz so laut sind die anderen Straßen im French Quarter.Wir spazieren Kreuz und Quer durch die Straßen zum Jackson Square mit der St. Louis Cathedralund zum nächsten Touristen Highlight dem Café Du Monde (was wirklich nicht lohnt, Touristenfalle).Anschließend weiter die Uferpromenade entlang des Mississippi bis zum Aquarium. Abkühlung gibt es dann im Riverside Outlet und anschließend fahren wir mit der „Red Lady“ zurück ins French Quarter. Mittlerweile ist Abendessen Zeit und wir suchen uns ein Lokal mit Balcony Dining auf der Bourbon Street um das rege Treiben mal von oben zu genießen. Während wir dort sitzen laufen unten zwei Kapellen vorbei.
Nach dem Essen ziehen auch wir dann durch die Bars und kehren hier und dort mal ein, wo uns die Live Musikgefällt um dann gegen 10 Uhr zurück ins Hotel zu fahren während die Party für die meisten Leute auf der Bourbon Street gerade erst startet, was wir die Nacht im Hotel dann auch mehrfach merken.