Mount Washington

15.09.2014

Ein weiterer sonniger aber schon kühlerer Morgen in den White Mountains bricht an.
Für den Tag haben wir uns als Hauptaufgabe die Auffahrt auf den 1.917 Meter hohen Mount Washington, den höchsten Berg in New Hampshire, vorgenommen.
IMG_1820.JPG
Anfangs war die Auffahrt recht lustig. Man darf max. 20 Meilen die Stunde und nur im 1. Gang den Berg hochfahren. Zusätzlich bekommt man noch eine CD, auf Deutsch, welche einem erzählt, was man gerade rechts und links sieht und auch noch nette Geschichten aus der Vergangenheit rund um den Mount Washington. Typisch Ami halt.
Nach der Hälfte der Strecke verstehen wie allerdings, warum wir eine Urkunde erhalten haben, dass wir diesen Weg gemeistert haben.
IMG_1813.JPG
Sehr eng und steil (12%). Frank als Fahrer, Gott sei Dank, auf die Straße fixiert und Ela beim Blick den Abhang runter leicht panisch. Zu wenig Straße, zuviel Abgrund.
Nach knapp einer Stunde sind wir oben angekommen.
IMG_1818.JPG
So spektakulär die Auffahrt noch war, enttäuscht der Mount Washington oben auf der Spitze dann doch etwas. Ziemlich zugebaut und auch die Aussicht ist nicht unbedingt aufregend.
IMG_1816-0.JPG
IMG_1817-0.JPG
Im Anschluss sind wir nur noch zu einem der zahlreichen Wasserfälle gewandert.
IMG_1815.JPG
Die nächste längere Wanderung steht erst morgen wieder an. Laut Wetterbericht soll es wieder schlechter werden und vormittags auch eventuell regnen.

16.09.2014

Leider hat der Wetterbericht, wie bisher immer hier, recht. Bis zum frühen Nachmittag ist es bewölkt und regnerisch. Erst später ist die Sonne wieder durchgekommen.
IMG_1836.JPG
IMG_1837.JPG
Haben den Tag langsam begonnen, soll ja auch etwas Urlaubsfeeling aufkommen, indem wir etwas länger geschlafen haben und anschließend den Vorgestern begonnenen Kancamagus Highway beendet haben.
Ab und zu wieder kürzere Wanderungen zu den üblichen kleineren Seen und Wasserfällen.
IMG_1835.JPG
IMG_1838.JPG
Ich habe hier noch keinen Ami getroffen, der es geschafft hat ein Foto von uns zu machen mit Füßen drauf.
Am Ende des Tages steht dann noch der Flume Gorge auf dem Programm wobei ein „Flume“ nichts anderes als eine schmale Schlucht ist, durch die ein Fluss fließt.
IMG_1839.JPG

White Mountains

12.09.2014

Nachdem wir gestern den Park Loop, die Rundstrasse durch den National Park, wegen dem schlechten Wetter abgebrochen haben, starten wir heute den zweiten Anlauf und fahren als erstes auf den Cadillac Mountain um uns einen Überblick zu verschaffen. Da wir heute wieder gutes Wetter haben, ist die Aussicht fantastisch. Allerdings ist es auch heftig windig und ziemlich kalt hier oben.
IMG_1806-0.JPG
IMG_1809-0.JPG
Den Rest des Tages nutzen wir dann für eine weitere Wanderung und fahren die Park Loop Road zu Ende auf der wir immer wieder anhalten um die Aussicht und die Sonne zu genießen.
IMG_1805-0.JPG
Am späten Nachmittag verlassen wir den Acadia National Park und damit auch die Küste und fahren Richtung New Hampshire.

13.09.2014

Nach einem Zwischenstopp in der Hauptstadt von Maine fahren wir in die White Mountains im Bundesstaat New Hampshire.
Da heute leider auch noch mal Regen angesagt ist, haben wir beschlossen einen zweiten Shopping Tag einzulegen.
Während Michaela wieder zuschlagen hat, bin ich mit leeren Tüten nach Hause gekommen.

14.09.2014

Haben eine nette Unterkunft in Bartlett gefunden, welche wir als Ausgangspunkt für die kompletten White Mountains nehmen können.
Als erstes wollen wir den Kancamagus Highway abfahren, was wir aber nur zur Hälfte schaffen, da wir uns bei einer 5 Meilen Wanderung mal wieder überschätzen und uns hinterher die Zeit fehlte. Es gilt zwar immerhin 300 Höhenmeter zu überwinden aber unsere Zeit ist nicht unbedingt rekordverdächtig. Dafür ist die Aussicht ganz nett und schließlich ist ja Urlaub. Schade ist nur, dass vom Indian Summer noch nichts zu sehen ist. Das wäre der perfekte Spot für bunte Blätter.
IMG_1808.JPG
Unterwegs sind wir noch an einer dieser „berühmten“ covered Bridges vorbei gekommen. Naja, für die Touris halt.
IMG_1807.JPG
IMG_1811-0.JPG

Acadia

09.09.2014

Heute stand Einkaufen auf dem Plan.
Da gibt es auch nicht viel zu erzählen. Den halben Tag durch die Outlet Mall gelaufen und Abends noch zu LL Beans, dem größten Outdoor Ausstatter von Amerika. Von dem waren wir aber eher enttäuscht. Soviel größer als unser Globetrotter war der dann auch nicht.

10.09.2014

Haben uns entschieden jetzt direkt in den Acadia National Park zu fahren. Hatten uns etwas vertan mit den Entfernungen hier. Kommen viel schneller voran als gedacht. So sind wir aber wenigstens nicht am teuren und überfülltem Wochenende in Acadia.
Wir haben uns gegen den touristisch überfüllten Hauptort Bar Harbour entschieden und uns in Northeast Harbor einquartiert.
Den Nachmittag waren wir dann noch etwas wandern.
IMG_1800.JPG
IMG_1801-0.JPG

11.09.2014

Den ersten verregneten Tag nutzen wir zur Planung unserer Route. Überlegen gerade, ob wir weiter die Küste entlang nach New Brunswick, Kanada oder in die andere Richtung nach New Hampshire fahren.
Übrigens habe ich mich doch nochmal um den angeblich platten Reifen gekümmert. Im Reifen vorne links, den der Chevrolet die ganze Zeit angemeckert hatte, war viel zu viel Luft. Dafür hatte der Reifen hinten links zu wenig. Irgendwie scheint der Wagen vorne und hinten zu verwechseln.
Jetzt stimmt es wieder.

Tolle Autos und der erste Lobster

08.09.2014

Der heutige Tag. Ja, wo soll ich anfangen?
Eigentlich fing der Tag sehr gut an. Wir hatten wieder sehr schönes Wetter und das Frühstück war auch wieder lecker.
Dann wollten wir unseren Leihwagen abholen. Gebucht hatten wir einen Ford Fusion auf den ich mich, obwohl es ein Ford ist, schon gefreut hatte. Nach dem Reinfall im letzten USA Urlaub wollte ich was mit mehr PS und mit viel mehr Spielereien.
Natürlich war kein Ford da und wir haben einen Chevrolet erhalten. Ok, nach der ersten Begutachtung, nicht schlecht. Gefällt mir. Viele Knöpfchen, viele Lämpchen und großer Bildschirm. Nehm ich. Aber leider nur bis zur Ausfahrt. Dort wurden wir darauf hingewiesen, dass das Bremslicht nicht funktioniert.
Also wieder zurück und den Wagen tauschen. Außer einem uralt Impala aus den 70ern und einem Jeep war nichts anständiges mehr da. Also gab es wieder wie letztes Jahr einen Chevrolet Captiva SUV ohne PS und Schnick Schnack. Na toll. Mein Vormittag war gelaufen.
Erst recht, als mir der Wagen auf der Autobahn mitteilte, dass mein linker Vorderreifen platt ist. Angeblich. Angehalten, nachgeschaut, sieht gut aus also weiter fahren. Das Auto meint aber immer noch das der Reifen vorne links platt ist. Toll.
Die heutige Strecke bis Rockport ist nicht weit. Nur knapp eine Stunde.
Ein bisschen Stadt anschauen und noch was am Meer rumlaufen und dann sollte das nächste Highlight folgen. Der Lobster!
Die Ostküste ist ja nunmal für ihren Lobster berühmt. Also müssen wir den auch probieren. Und wenn dann auch direkt richtig im ganzen.
Wer Michaela kennt und weiß, dass sie normalerweise schon zu viel kriegt wenn Sie einen Knochen vor sich liegen hat, der wird von den folgenden Bildern schockiert sein.
Ich beschreibe es mal so, der Anfang war ja noch ganz harmlos und wir haben das Fleisch dank Nussknacker gut aus den Scheren rausbekommen aber als wir dann im nächsten Schritt den Kopf vom Körper trennten und grünes Zeug (Gedärme) zum Vorschein kamen, war der Spaß dann vorbei. Ab Morgen gibt es wieder Burger oder Pizza!
IMG_1790.JPG
IMG_1791-0.JPG

Boston

06.09.2014

Und es geht wieder los. Nicht nur unser nächster Urlaub sondern auch die mittlerweile vertrauten Begleitumstände. Streikende Piloten und Bahnfahrer. Den Streik der Piloten haben wir um einen Tag verpasst, aber die Bahnfahrer konnten wir genau abpassen. Also, ab mit dem Auto nach Frankfurt.
Um 12.40 Uhr gehts mit ein wenig Verspätung los und nach, für unsere Verhältnisse, kurzen 7 Stunden Flugzeit haben wir dann unser Ziel, Boston Logan International Airport erreicht. Viel geht am ersten Tag trotzdem nicht. Schnell noch einen Burger, ein Bier und ab ins Bett.

07.09.2014

Nach 12 Stunden Schlaf und einem ausgiebigen und für amerikanische Verhältnisse leckerem Frühstück fahren wir mit dem Wassertaxi nach Boston Downtown.
IMG_1782.JPG
Auf dem Plan steht der Freedom Trail, ein 4 Kilometer langer Weg vorbei an 17 Sehenswürdigkeiten welche die Geschichte der amerikanischen Revolution aufzeigen.
IMG_1783.JPG
IMG_1784.JPG
Nachmittags genießen wir noch Stadt und Leute. Boston hat definitiv einen besonderen Flair.
IMG_1785.JPG
IMG_1786.JPG
Viele tolle Restaurants und Cafés. Viele Künstler und zu keiner Zeit fühlt man sich unwohl, selbst abseits der typischen Touristen Routen.
Mit dem Sonnenuntergang geht’s dann Abends zurück ins Hotel mit einem letzten Blick auf die Bostoner Skyline.
IMG_1788.JPG
IMG_1787.JPG

Dead Vlei

26.06.2014

Alle Ziele unserer Reise waren Neuland für uns. Bis auf das letzte. Sossusvlei bzw. Dead Vlei. Da wollten wir unbedingt nochmal hin.
Wahrscheinlich das bekannteste Fotomotiv in Namibia.
Da wir beim ersten mal wegen einer langen Anreise zu spät waren, haben wir uns diesmal in eine Lodge im Park eingebucht, so dass wir nicht von den Öffnungszeiten abhängig waren. Die Touribusse durften erst ab Sonnenaufgang in den Park, während wir schon um Fünf Uhr starten durften.
Da es heute aber zu spät war, waren wir nur kurz im Sesriem Canyon unterwegs, den wir beim ersten Besuch aufgrund der Hitze nicht komplett geschafft hatten.20140628-153528-56128267.jpg
Den Rest des Tages haben wir mal wieder faul auf der Terrasse verbracht.

27.06.2014

20140628-153656-56216966.jpg
20140628-153656-56216600.jpg
20140628-153732-56252175.jpg
20140628-153732-56252544.jpg
Diesmal hatten wir Glück, dass wir so früh da waren. Mit den ersten anderen Touristen kam ein ziemlich heftiger Sandsturm auf, der fotografieren unmöglich machte.
Haben uns dann entschlossen abzubrechen und zur letzten Lodge zu fahren.
Unser erster Besuch in Namibia 2008 startete in Berchant Dunes wo wir diesen Urlaub enden.
Nicht nur das die Lodge in einem wunderschönen Gebiet liegt, sie hat auch garantiert das was wir in der Kalahari verzweifelt gesucht haben.
Erdmännchen.
20140628-154007-56407764.jpg
Wenn auch leider nur ein zahmes 😉

28.06.2014

Tja, das wars dann wohl. 3200 Kilometer später Rückfahrt nach Windhoek und noch die Urlaubsbesprechung mit Carsten Möhle.
20140628-154349-56629174.jpg
und dann geht es abends zurück nach Hause.

Hammerstein

Über die D707, der angeblich schönsten Nebenstraße Namibias, entlang des Namibrandes sind wir unterwegs in Richtung Tiras Berge.

Da wir so spät in Kolmanskop losgefahren sind, sind wir auch erst sehr spät in der Fest Inn Fels angekommen.20140625-112041-40841913.jpg
Wirkliche tolle Lodge die perfekt in die Berge integriert ist. Geführt von einem Deutschen mit dem wir sehr lange geredet haben wie er sich seinen Traum hier in Namibia verwirklicht hat.
Vielleicht haben wir doch noch eine Chance 😉

24.06.2014

Tja, heute sollten wir in der We Kebi Lodge für zwei Nächte einkehren. Sollten! Die hatten leider keine Ahnung von unserer Ankunft. OK, Lösung besteht darin, uns in der fünf Kilometer entfernten Schwesterlodge unterzubringen. Der Hammerstein Lodge. Synonym für Massentourismus hier in Namibia. Knapp 60 Betten und das grausamste, hier läuft Musik zum Abendessen. Nein, sorry, keine Musik. Mathias Reim!
Da müssen wir durch. Glücklicherweise ist ja Winter und nicht viel los. Fünf weitere Gäste heute und Morgen eine zwanzig Mann starke Gruppe deutscher Bustouristen. Yippie.
Aber eine tolle Begegnung hatte ich dann heute doch noch.20140625-113211-41531034.jpg
Und ich versuche und denke verbessere mich weiterhin mit meiner Milchstraßen Fotografie.20140625-113618-41778266.jpg

25.06.2014

Heute war der erste bewölkte Tag. Trotzdem haben wir die Hälfte davon am Pool verbracht. Mal was relaxed.
Nachmittags ein Gamedrive, der aber sehr sehr ruhig war.
Wir sind beide froh, wenn wir morgen endlich weiter können. Hammerstein, goodbye and never come back.