Daytona Beach

26.09.2018

Unseren zweiten Tag in St. Augustin starten wir mit einer Partie Minigolf, auf der bisher schönsten Bahn dieses Urlaubsund gehen anschliessend, für den restlichen Tag, direkt um die Ecke an den Strand. Relaxen am Atlantik.

 

27.09.2018

Am nächsten Morgen geht es zu unserem letzten Ziel der Reise. Daytona Beach.Da wir keine großen Erwartungen an Daytona Beach haben und eher mit Bettenbunker neben Bettenbunker rechnen, starten wir in den nahegelegenen Premium Outlets.Hier kann ich auch mal die Chance nutzen um unseren diesjährigen Mietwagen vorzustellen. Ein alter Bekannter mit dem wir sehr zufrieden sind. Ein Hyundai Tucson.
Anschliessend fahren wir direkt ins Hotel Nautilus Inn in Daytona Beach. Zeit zum einchecken. Unser erstes Ü60 Hotel ;-). Hier erfahren wir, dass zwischen 17 und 18 h Happy Hour ist. Also Zimmer und Balkon mit Meerblick checken, dass ganze übrigens im achten Stock, und dann mal zur Happy Hour. Ups! Schlange stehen am Ausschank und Live Musik vom Alleinunterhalter mit Keyboard. Das ganze hat eher Altenheim-Flair. Also gehen wir erst mal zum Strand. Nach einer kleinen Fotosession,ist die Belagerung der „Bar“, beendet und wir setzen uns mit dem „leckeren“, kostenlosen Wein an den Pool mit Meerblick.
Am letzten Abend entschieden wir uns nochmal für das Outback Steakhouse und haben wirklich Glück. Es gibt unlimited Shrimps, worauf wir schon den ganzen Urlaub gehofft haben.

28.09.2018

Knapp vier Stunden brauchen wir bis nach Tampa. Ein letzter Besuch bei Dunkin’ Donutsund schnell noch Einkäufe für die Mutter erledigen und schon sitzen wir im Flieger zurück nach Deutschland.
Dieses mal lief wirklich alles reibungslos. Insgesamt sind wir doch wieder bei 2.070 Meilen, knapp 3.330 Kilometer gelandet. Schon mehr als ich gerechnet hatte.

Von Fliegen, Alligatoren und Spinnen

23.09.2018

Auf nach Georgia. Knappe 3 Stunden fahren wir um in das Okefenokee National Wildlife Refuge zu gelangen. 5 verschiedene Eingänge haben wir zur Auswahl und entscheiden uns für den Nordeingang, der am weitesten entfernt liegt, dafür aber mit Bootstour und kleiner Eisenbahn wohl am meisten zu bieten hat.

Die Bootstour durch den Sumpf ist auch wirklich sehr schön und interessant.Moonshinerüberall am Rand hängen diese Wasserspinnen, die auch wirklich über das Wasser laufen.Auf der Hälfte der Tour verlassen wir das Boot und laufen zum „Tower“ den Michaela alleine hoch läuft.Nicht nur wegen der Höhe bin ich froh unten geblieben zu sein, mitten auf dem Weg hängt einen Bananenspinne.Leider werden wir von bissigen „Yellow Flys“ gepeinigt und Michaela auch 3 mal gebissen. Die Stiche schwellen auch direkt richtig an, jucken und brennen gleichzeitig und das, wie sich herausstellt, gleich mehrere Tage.Die Zugfahrt ist dann eher amerikanisch. Die Fahrerin gibt sich die komplette Fahrt lautstark als Entertainerin, was den Amis natürlich gefällt, uns in der Natur eher unpassend erscheint.
Ein Highlight ist die anschließende Tiershow. Obwohl ich sowas eigentlich nicht mag, ist es doch spannend mal einen Alligator, wenn auch als Baby und mit Tesa zugeklebter Schnauze, sowie eine Schlange in den Händen zu halten, die Bewegungen zu spüren und ganz aus der Nähe zu betrachten.Am Ende laufen wir noch die Boardwalks entlang und suchen nach Alligatoren bis wir schließlich nicht mehr weiter kommen und umkehren und den Sumpf damit auch als beendet ansehen.
Übernachtung im Holiday Inn Express Hotel & Suites Waycross.

Blackwater

20.09.2018

Geplant war es eigentlich früh in New Orleans aufzubrechen, Kilometer bis nach Florida zu machen und dann noch gemütlich in Milton Kayak zu fahren.

Früh sind wir zwar losgekommen, aber haben unterwegs wohl zu viele Kaffeepausen eingelegt. Haben die Kayakfahrt auf Morgen verschoben und uns lieber noch 1 1/2 Stunden an den Pool vom Comfort Inn & Suites Crestview gelegt.

21.09.2018

Die Gestern ausgefallene Kayak Tour holen wir heute Morgen nach. Dazu fahren wir in den Blackwater River State Park. Etwas zu früh laufen wir noch ein bisschen durch den Parkund werden pünktlich zur verabredeten Zeit eingesammelt und zur Drop off Zone gebracht.

2 Stunden lassen wir uns bei schönstem Wetter den Blackwater runter treiben und genießen endlich mal die vollständige Ruhe ohne irgendwelche lauten Amis.Perfekte Gegend zum Seele baumeln lassen.Bis das Gewitter kommt. Und das kommt hier in Florida schnell, sehr schnell. Da wir nicht genau wissen, Michaela war ja nicht 20 Jahre bei den Pfadfindern, was bei Gewitter zu tun ist, beschließen wir uns aus dem Wasser raus zu begeben. Nach einer halben Stunde fahren wir die Strecke zu Ende, auch wenn es noch etwas donnert.
Unsere Übernachtung finden wir in Marianna, ca. 2 Stunden von Milton entfernt im „The Hinson House“. Das klingt nicht nur schön wie im Horrorfilm, das fühlt sich auch so an. Per E-Mail erhalten wir einen Code um ins Haus zu gelangen. Keiner da. Ein riesiges Haus und wir ganz alleine.Wir können überall rum laufen und uns jedes Zimmer anschauen.Nur der Keller ist abgeschlossen! Aber es brennt Licht im Keller!!! Gruselig ist auch schon dieses Kind.Mir fallen endlos viele Szenen aus Filmen ein, die ich jetzt im Moment nicht schauen würde. Gute Nacht.

Dauphin Island

17.09.2018

Einen Tag noch am Golf von Mexico ist der Wunsch von Michaela. Einmal nochmal schwimmen gehen auf dieser Seite. Na gut, sollte machbar sein. Mit Google Maps habe ich mir Dauphin Island ausgesucht, da es da nicht so aussieht, als steht da ein Hotel neben dem nächsten. Das passte auch. Der Strand zeigte sich bei Ankunft noch sehr naturbelassen. Sogar eine 2 Meter lange Schlange kreuzte unseren Weg zum Strand. Einzige Problem auf der Fahrt nach Dauphin Island ist, dass wir mit der Fähre übersetzen mussten und dort eine Stunde Aufenthalt hatten.
Den Nachmittag haben wir komplett am Strand verbracht und ich bin noch nie in so warmen Meerwasser geschwommen.
Übernachtet haben wir im Hampton Inn I-10 Mobile.

Pensacola

16.09.2018

Pensacola Downtown steht heute als erstes auf dem Programm. Angekommen am Seville Square geraten wir unerwartet in ein Fahrradrennen, weswegen die halbe Innenstadt abgesperrt ist. Stört uns aber nicht weiter.Obwohl für amerikanische Verhältnisse schon ein bisschen Historie vorhanden, sind wir zügig durch und fahren weiter zum US Navy Stützpunkt Pensacola.Nach der bestandenen Sicherheitsüberprüfung gilt hier unser erster Stop dem Pensacola Lighthouse and Museum.Zeit für mich es mir auf einer Parkbank im Schatten gemütlich zu machenund Michaela alleine die 177 Stufen auf den 46 Meter hohen Leuchtturm „barfuß“ laufen zu lassen. Flip Flops sind aus Sicherheitsgründen auf der Treppe verboten.Oben auf der Aussichtsplattform kann man dafür kaum stehen, weil das Metall extrem heiss ist und einem die Füße bruzzeln.Übrigens haben hier selbst die Parkbänke eingebaute Getränkehalter.
Das naheliegende Naval Aviation Museum ist zu unserer Überraschung mal kostenlos und wie alle militärischen Museen, mittlerweile sind wir da ja Profis, sehenswert.
Pensacola ist die Heimat der Blue Angels. wir hatten ja schon einige Präsidenten Maschinen. Diesmal gibt es den Präsidenten Helikopter.einmal im Leben Top Gun spielen.

Fort Barrancas ist das letzte Ziel auf dem Navy Yard. Da wir knapp vor Schluss ankommen, werden wir auch dort umsonst reingelassen und machen eine Turbobesichtigung. Beim Abschließen bekommen wir noch eine kleine kostenlose Geschichtsstunde.
Der anschließende Trip auf den Perdido Key, der laut Reiseführer eine unberührte Natur haben sollte, entpuppt sich erneut als Enttäuschung, da ein Hotel neben dem nächsten steht.
Wir beschließen ins Hotel zurückzufahren und den Tag zu beenden.

Emerald Coast

13.09.2018

Am nächsten Morgen geht es weiter nach Panama City, Redneck Riviera, wie die Einheimischen sagen. Nichts mehr was irgendwie nett oder einladend aussieht. Eine Bettenburg neben der nächsten.

Aber da wir eh nur ein, zwei Strandtage einlegen wollten fahren wir ganz ans Ende in den St. Andrews State Park der zwar Eintritt kostet aber, wohl aus diesem Grund, auch so gut wie leer ist. Leider ist in ganz Florida auf der Golf Seite zur Zeit „Red Tide“. Das bekommen wir auch hier deutlich zu sehen und noch schlimmer zu riechen. Auch hier schwimmt der ein oder andere tote Fisch im Wasser bzw. wird an den Strand gespült was uns, allerdings nicht die Amerikaner daran hindert, dass Badewannen warme Wasser des Golf zu genießen.

Abends nutzen wir die erste Chance in diesem Urlaub Minigolf spielen zu gehen.
Übernachtung im Sleep Inn & Suites.

14.09.2018

Zweiter Strandtag, zurück in den St. Andrews State Park.
Mehr gibt es auch nicht zu schreiben.

15.09.2018

Zweite Runde beim Minigolf. Heute die deutlich schönere Anlage. Zwar war die gestern genauso gepflegt und optisch ansprechend nur die Bahn selber war wenig anspruchsvoll.Bei der ersten Bahn bin ich noch richtig gut dabei,aber ab der zweiten geht nicht mehr wirklich viel. Angeblich ist heute der bisher heißeste Tag in Florida dieses Jahr.
Danach verlassen wir das „beschauliche“ Panama City und wollen die vielfach gelobten Strände entlang der Küste zwischen Panama City und Destin abfahren. Dazu nehmen wir die Scenic Route 30a. Noch nie so einen Flop erlebt. Fast die ganze Strecke ist bebaut. Anfangs wieder mit einem Bettenbunker nach dem anderen, später zwar mit netten Häuschen und Villen, aber Meer kann man nicht sehen. Und das auf einer Strecke von 100 Kilometer direkt auf der Strandpromenade. Leicht frustriert geben wir die Hoffnung auf und fahren direkt nach Pensacola ins Best Western Plus Blue Angel Inn und legen uns an den Pool.

Bingo

11.09.2018

Unser erstes Ziel für heute sind die Three Sisters Springs in Crystal River. Diese hatten wir vor zwei Jahren ausgelassen, weil sie geschlossen waren. Heute stehen wir vorm Eingang und entscheiden uns gegen die 14,- Dollar teure Einfahrt, da das Teil echt mini ist und keine Manatees zu dieser Jahreszeit anwesend sind. Ab ins Auto und weg.

Und zwar in den Manatee Springs State Parkmit dem Ziel, dort Fahrräder auszuleihen und durch den Park zu fahren. Gesagt getan. Aber so miese Fahrräder hatten wir noch nie. Schrottreif und dazu geht es in Mountainbike Manier durch den Wald/Sumpf.Circa eine Stunde halten wir auf dem Schrott durch, bis wir umdrehen und die Räder wieder abgeben. Zu allem Überfluss fahr ich natürlich noch genau in ein Spinnennetz rein, keine 10 Zentimeter entfernt von der Spinne.Ab ins Auto und weg.

Next stop Steinhatchee. Lt. Reiseführer eine Empfehlung als tolles kleines Fischerdorf. Also hin und einmal durch gefahren. Es gibt noch nicht mal einen richtigen Parkplatz zum Anhalten. Von verträumten Fischerdorf ganz zu schweigen. Ab ins Auto und weg.

Auf dem Weg zum Hotel liegt noch die Tide Swamp Wildlife Management Area.Hier fahren wir noch ein paar Kilometer bis zum Bootsanleger, wo ich noch etwas rumlaufe.Michaela ist es, aufgrund ihrer Flipflops und den (nicht sichtbaren) Krokodilen und Schlangen zu unsicher.Anschließend geht es noch knapp 1 1/2 Stunden weiter bis zum Magnuson Hotel Wildwood Inn in Crawfordville.

Am Abend gehen wir in das naheliegende (und einzige) Restaurant direkt neben dem Hotel. Da wir uns in in der Apalachee Bay befinden, der Hauptstadt für Austern Fischerei, ist es ja perfekt, dass es sich beim Seineyard um ein Fischrestaurant handelt. Allerdings geraten wir da in einen Bingo Abend. Beginnend mit der Nationalhymne passend zu 9.11. wo alle aufstehen und mitsingen. Da fühlen wir uns noch was fehl am Platz. Danach werden wir aber ausführlich in das „komplizierte“ Bingo Regelwerk eingeweiht. Scheint sich hier um einen Nationalsport zu handeln. Ein sehr interessanter Abend.