Boneyard Beach

24.09.2018

Heute geht es weiter über Jacksonville nach Amelia Island. Auf der Fahrt durch Jacksonville erwischt uns eines dieser lokalen Gewitter und die Scheibenwischer schaffen die Wassermassen kaum. Heftig! Und das gerade als wir eine dieser hohen Brücken überqueren. Ja ich hab mich richtig wohl gefühlt hinterm Steuer. (Nicht). Aber dann ist der Spuck auch schon vorbei.

Unterwegs halten wir kurz im Big Talbot Island State Park und spazieren zum Boneyard Beach. Einem Strand mit vielen toten Bäumen.Anschließend verbringen wir noch etwas Zeit mit Vogelbeobachtungund fahren dann nach Amelia Island wo wir den Rest des Nachmittags am und im Meer verbringen. Der Atlantik hat, was mich erstaunt, genau wie der Golf Badewannen Temperatur, ist aber mit seinen Wellen deutlich spaßiger.

Die Übernachtung findet heute im Amelia Hotel at the Beach in Fernandina Beach statt. 

Tallahassee

22.09.2018

Nach einer nicht so guten Nacht, nein nicht wegen Kopfkino sondern weil das Bett zu klein und zu ungemütlich war ist heute warte mal… G E B U R T S T A G!!

Die Managerin wartet schon mit einem leckeren Frühstück auf uns und nach ein wenig Smalltalk, hierbei erfahren wir auch, dass sie ein Appartement im Keller hat, daher das Licht gestern Nacht, brechen wir auf zum Florida Caverns State Park. Wir buchen die Tour um 11.15 Uhr und sind zusammen mit einer 15 Personen umfassenden farbigen Familie auf Tour. Sehr spaßig.Nach einer knappen Stunde sind wir schon wieder raus aus der Höhle und nach einem kurzen Spaziergangbrechen wir dann auch schon nach Tallahassee unserer heutigen Endstation auf. Laut Reiseführer sehenswert mit alten Häusern und Geschichte. Wir finden es eher unspektakulär und alles wirkt wie ausgestorben. Niemand auf der Strasse. Jedenfalls nicht zu Fuß. Deshalb brechen wir auch nach einer Besichtigung des neuenund des alten Capitolssowie einer kurzen Runde um den Block, wieder auf zu unserem am Stadtrand liegenden und trotzdem völlig überteuerten Holiday Inn Express Tallahassee I10. Tja, eben Wochenende. In der Nähe des Hotels befindet sich der Alfred B. Maclay Gardens State Parkmit diesen wunderschönen Canopyroadsund wir beschließen dort noch spazieren zu gehen, bevor wir dann zum Abendessen aufbrechen und den Geburtstag ausklingen lassen.

New Orleans II

19.09.2018

Gestern haben wir in einer der Agenturen in der City eine Fahrt auf dem Mississippi gebucht. Diese startet heute um 13.30 bzw. 14.00 Uhr, hierzu später mehr. Da es dort, (Gott sei Dank) keine zeitlich passende Tour zur Besichtigung des Friedhofs gab, welchen man nur noch mit einer Führung besichtigen kann, haben wir beschlossen einfach mal auf gut Glück dort hin zu fahren. Wie sich heraus stellt, eine perfekte Entscheidung. Nach einer erneuten spannenden Fahrt mit den Streetcars erreichen wir den St. Louis Cemetery No 1, den ältesten Friedhof der Stadt, gegen 11.15 Uhr. Am Eingang werden wir gleich nett begrüsst und bekommen eine Führung für 11.30 Uhr angeboten. Kosten 20$ p.P. für eine Stunde. Das Angebot passt perfekt in unsere Planung also nehmen wir die Führung sehr gerne. Uns schließen sich noch 3 weitere Leute an und so geht es zu einer sehr munteren Geschichtsstunde mit einer tollen Lady creolischer Abstammungen, welche sich selber als Geschichten Erzählerin tituliert, und dies auch perfekt rüberbringt.Geschichte, Anekdoten, Voodoo, Leben und Sterben in New Orleans damals und heute lebhaft erzählt. Ein echter Volltreffer und die Stunde ist trotz der Hitze viel zu schnell um.das wohl berühmteste Grab in New Orleans, von der Voodoo Priesterin Marie Laveau. das Grab von Nicolas Cage (ja, er lebt noch)wer wissen will, was mit der rechten Hand passiert ist, sollte sich mal Easy Rider anschauen.Nach der Besichtigung schlendern wir noch kurz in den Louis Armstrong Parkund von dort aus wieder über den Riverwalk zur Anlegestelle unseres Schiffes.

Leider ist mir erst nach der Reservierung klar geworden, dass wir zwar eine Fahrt auf einem Paddlewheeler gebucht haben, aber leider nicht auf „dem“ Steamboat nämlich der Natchez,dem letzten Original dampfbetriebenem Schaufelraddampfer auf dem Mississippi. Schade! Aber nun gut, wir wollten eine Schiffstour auf dem Mississippi auf einem Raddampfer machen und das tun wir jetzt. Die Historic River Cruise auf der Creole Queen. Das Panorama lässt zu wünschen übrig, da rechts und links am Fluss nur Industrie ist und unterwegs wird wieder die Geschichte der Stadt erzählt. Was uns leider niemand erzählt hat, dass wir am Battlefield eine 3/4 Stunde anlegen um dieses zu besichtigen (optional man kann auch einfach auf dem Dampfer bleiben) und wir gar nicht 2 Stunden Schiff fahren. So hatten wir uns das nicht vorgestellt aber war trotzdem nett.
Nach der Schiffstour wieder in die Rote Linie zum French Market, da hier heute Farmers Market ist.Leider sind wir schon recht spät, sodass die meisten Stände schon einpacken und die Essensstände schon geschlossen sind. Aber einen Eindruck bekommen wir trotzdem. Zurück schlendern wir über die Decatur Street. Hier gibt es auch noch viele Souvenirs Läden und am Ende landen wir wieder im French Quarter.Eine Kleinigkeit essen und dann stürzen wir uns wieder ins Getümmel auf der Bourbon Street. Nachdem wir einige ziemlich laute Bars passiert haben, zwar mit Live Musik aber mehr Disco als New Orleans Feeling, entdecken wir doch noch eine Bar mit einer geilen Live Jazz Band. Hier kehren wir ein bis es Zeit wird den Rückweg ins Hotel anzutreten.

New Orleans I

18.09.2018

Nach circa zwei Stunden Fahrt kommen wir heute nach New Orleans. Hier gehen die Meinungen arg auseinander. Die einen sagen dreckig und nicht toll, bloß schnell wieder weg, die anderen super und man braucht mindestens 5 Tage um das Wichtigste zu sehen. Zeit sich eine eigene Meinung zu bilden.

Wir planen erst einmal mit 2 Übernachtungen im The Creole Gardens. Einem B&B im Garden District, welches wir auch gleich mal ansteuern, in der Hoffnung wenigstens schon mal den Wagen dort zu parken, da wir deutlich vor der Check In Zeit ankommen. Die erste Überraschung dann, unser Raum ist schon fertig und wir dürfen gleich einziehen. Bestens! Überraschung zwei. Ein Monster Regenschauer. Wie immer aus dem nichts aber auch eine halbe Stunde später schon wieder Geschichte.

Dann kann es endlich los gehen. Mit dem Street Car (Kosten 3$ für ein Tagesticket) erst mal Richtung French Quarter und ab in die Bourbon Street.Es stinkt! Aber Gott sei Dank nur kurz. Viele Bauarbeiten auf der Straße ansonsten skurrile Leute und viel Lärm aus den Bars. Ok, die Bourbon Street ist gewöhnungsbedürftig aber nicht zum Weglaufen sondern nur mega touristisch. Trifft genau das Klischee. Den ersten Stop legen wir im Café Beignet ein und essen dort auch die gleich lautende Süssspeise. Deutlich schöner und nicht ganz so laut sind die anderen Straßen im French Quarter.Wir spazieren Kreuz und Quer durch die Straßen zum Jackson Square mit der St. Louis Cathedralund zum nächsten Touristen Highlight dem Café Du Monde (was wirklich nicht lohnt, Touristenfalle).Anschließend weiter die Uferpromenade entlang des Mississippi bis zum Aquarium. Abkühlung gibt es dann im Riverside Outlet und anschließend fahren wir mit der „Red Lady“ zurück ins French Quarter. Mittlerweile ist Abendessen Zeit und wir suchen uns ein Lokal mit Balcony Dining auf der Bourbon Street um das rege Treiben mal von oben zu genießen. Während wir dort sitzen laufen unten zwei Kapellen vorbei.
Nach dem Essen ziehen auch wir dann durch die Bars und kehren hier und dort mal ein, wo uns die Live Musikgefällt um dann gegen 10 Uhr zurück ins Hotel zu fahren während die Party für die meisten Leute auf der Bourbon Street gerade erst startet, was wir die Nacht im Hotel dann auch mehrfach merken.

Open Mic

12.09.2018

Den heutigen Tag beginnen wir mit einem Ausflug zu den 8 km entfernen Wakulla Springs im Edward Ball Wakulla Springs State Park. Nachdem wir Kajak und Rad fahren schon auf dem Programm hatten, ist heute eine Bootsfahrt angesagt. Da diese erst um 11 Uhr startet, chillen wir die verbleibende Zeit noch auf einer Bank im Schatten denn auch heute ist es wieder schwül warm. Auf der Tour gibt es wieder eine Menge Vögel und diesmal auch Krokodile zu sehen
und als Highlight, sogar ein Nest mit Baby-Crocs.

Anschließend fahren wir weiter und machen einen Zwischenstopp im Apalachicola National Estuarine Research Reserve Nature Center wo wir einen kurzen Spaziergang unternehmen und zum ersten Mal von Mücken attackiert werden. Nach einem kühlen Drink auf St. Georg Island geht es auf die restliche Etappe für heute nach Apalachicola, einem kleinen ehemaligen Fischerdorf, ins Coombs Inn and Suites. Dieses ist in einer alten Villa im Südstaatenstil untergebracht. Da es heftig warm ist verbringen wir den Rest des Nachmittags auf der Hotelterrasse. Vor dem Abendessen machen wir noch einen Spaziergang durch das Dorfund kehren in eine lokale Brewery ein, wo wir ein Beertasting machen. (Man kann in einem Brettchen 6 verschiedene Biersorten in kleinen Gläsern bestellen). Da wir offensichtlich nicht von hier sind, kommen wir recht schnell mit einem Einheimischen ins Gespräch, der uns noch den Rat mit auf den Weg gibt, doch später in eine Bar, die Bowery Station, einzukehren hier wäre heute Live Musik und zwar Open Mic. Was bedeutet jeder der mag kann sich in eine Liste eintragen und dann auf der Bühne singen, tanzen oder Witze erzählen. Also gehen wir noch ein paar Austern zum Abendessen verputzen (wirklich lecker)und mit toller Aussicht in den Hafenum dann einen wirklich tollen Abend mit mal mehr mal weniger begnadeten Sängern zu verbringen.ich kaufe ein „E“

Abflug

08.09.2018

Endlich ist es wieder so weit. Amerika wir kommen. Früher als geplant, um genau zu sein um 8 Uhr, geht es heute Richtung HBF Köln und weiter Richtung Frankfurt, da der Zug nicht wie sonst eine Stunde fährt sondern 2.06 Stunden bis Frankfurt braucht. Klappt auch wunderbar bis auf die Tatsache, dass wir mit einer halben Stunde Verspätung und ohne funktionierende Toiletten im Zug starten. Dies war der Grund für die Verspätung. Was soll’s, bis Frankfurt Flughafen fährt der Zug und nach uns die Sintflut. Wir haben ja genug Zeit eingeplant.

Unser Flug startet dann ebenfalls statt um 13.40 erst um 15 Uhr wegen einem technischen Defekt. Aber davon abgesehen passt sonst alles super.Die Einreise geht zügig ebenso die Abholung des Mietwagens und so erreichen wir gegen 20 Uhr unser heutiges Ziel das Hampton Inn Tampa- Rocky Point.

 

09.09.2018

Was macht man als erstes, wenn man nach Amerika fliegt? Na klar! Man geht shoppen. Also machen wir uns nach dem Frühstück gleich mal auf zu den Tampa Premium Outlets.

Und es wird für Frank ein sehr erfolgreicher Trip. Außerdem wird er so schnell fündig, dass wir am frühen Nachmittag schon Richtung Hotel aufbrechen und nach einem kurzen Zwischenstopp bei Walmart dann auch ins Sleep Inn Wesley Chapel North Tampa einchecken. Jetzt sind wir auch für die hoffentlich sonnigen Tage am Strand ausgerüstet. Stühle, Sonnenschirm, Check.

Nach einer kurzen Erholung im Zimmer starten wir zum Abendessen im Restaurant Outback und dann ist auch schon wieder Zeit die Bettkarte zu stempeln.

Melbourne II

29.03.2018

Wir beginnen unsere Melbourne Entdeckungstour heute mal wieder im Queen Victoria Market, da uns eingefallen ist, dass morgen Good Friday (Karfreitag) ist und wir herausgefunden haben, dass hier in Australien dann genau wie in Deutschland die meisten Geschäfte geschlossen sind. Nach dem Bummel durch die Markthallenschlendern wir durch die Straßen an den Schaufenstern der Geschäfte entlang, bis wir zur St. Francis Church kommen. Nach einer Besichtigung, diesmal ohne Bilder, da hier schon eine sehr andächtige Stille herrscht (es sind schon viele betende Menschen anwesend, welche wir nicht stören wollen) geht es weiter quer durch China Townbis zur St Pauls Cathedral. Nachdem wir auch diese besichtigt haben, geht es vorbei am Bahnhof Melbourne Flinders Streetzum Federation Square und dann weiter Richtung Yarra River, wo wir die Princes Bridgeüberqueren und dann am Flussufer entlang, vorbei am Eureka Tower, schlendern.Da wir beide nicht gerade höhentauglich sind, sparen wir uns den Weg nach oben in den 88sten Stock und raus mit der Glasplattform und genehmigen uns statt dessen in einem der netten Cafés/Bars eine Erfrischung. Zurück geht es über die Sandridge Bridgeund weiter durch das Thailändische Viertel zur AC/DC Lane. Hier betrachten wir dann noch die mehr oder weniger gelungenen Graffitis und gehen dann erst mal zurück ins Hotel.Nach einer kurzen Rast wird es dann auch schon Zeit für das letzte gemütliche Abendessen in diesem Urlaub. Kaum zu glauben, dass die drei Wochen schon wieder um sein sollen.