Delfine & Kängurus

18.03.2018

Die Wettervorhersage hat nicht gelogen. Es ist gerade mal 9 Uhr und man kann es in der Sonne kaum aushalten, was das Frühstück zur schweißtreibenden Angelegenheit macht, da Frank unbedingt draußen auf der Terrasse frühstücken möchte.

Nach dem Frühstück bummeln wir in den Ort und schauen, ob wir für später noch eine Bootstour buchen können und sind überrascht, dass sogar noch die Tour um 10.30 Uhr möglich ist. Natürlich haben wir mal wieder kein Wasser eingepackt, da wir ja nicht damit gerechnet haben, schon gleich los zu können und auch das Café neben dem Bootsanleger ist bereits ausverkauft. Dank der netten Dame auf dem Boot bekommen wir aber noch 2 Flaschen und schaffen die Abfahrt noch pünktlich. Die nächsten 2 Stunden genießen wir die Fahrt rund um Jervis Bay und im Fahrtwind mit der aufspritzenden Gischt lassen sich die 38 Grad sehr gut aushalten.Wir fahren vorbei an schönen Stränden und steilen Klippen und erfahren ein wenig über die Gegend.Gegen Ende der Tour können wir auch noch ein paar der Bottlenose Dolphins beobachten, welche ständig in der Bucht sind.
Wieder zurück im Hafen schlägt die Hitze wieder zu und wir gönnen uns erst mal ein Eis.

Zurück im Zimmer nehmen wir uns eine kurze Auszeit und fahren dann noch mal zum Schwimmen an den Cave Beach, da hier, wie wir von gestern wissen, der Strand Nachmittags durch die Felsen viel Schatten und das Meer schöne Wellen hat.
Auf dem Heimweg machen wir noch einen Abstecher zum Hyams Beach, dem Strand mit dem weißesten Sand, welcher sogar im Guinnessbuch der Rekorde stehtund dann gibt es zum Abendessen im Stonegrill gleich noch ein weiteres Novum. Unser erstes BYO (bring your own) Restaurant, was bedeutet, dass wir erst mal im Bottlestore halt machen und uns eine Flasche Wein kaufen welche wir dann mit dem Weltbesten Steak vom heißen Lavastein geniessen.

 

19.03.2018

Nach den zwei entspannten Strandtagen folgt heute bei immer noch sonnigen 26 Grad leider wieder ein Fahrtag. Also machen wir uns nach dem Frühstück auf den Weg nach Gipsy Point. Nach zirka 2 Stunden Fahrt entdecken wir bei der Durchfahrt durch Batemans Bay eine Minigolf Anlage, welche im Vorbeifahren sehr nett ausschaut und beschließen zu wenden und hier eine Pause einzulegen. Eine sehr gute Entscheidung, denn die Anlage und die Bahnen sind wirklich toll.Da es am Ende keinen Gewinner gibt müssen wir ein Stechen auf der Anlage machen und erst die zweite Bahn bringt eine Entscheidung.Man beachte das fiese Joker-Grinsen
Nach der Pause geht es dann weiter. Mit einem Fahrerwechsel. Und ich bringe die ersten Kilometer im Linksverkehr hinter mich. Was bei Fahrer und Beifahrer den Adrenalinspiegel weit nach oben treibt.

Wir brauchen noch weitere 4 Stunden und eine Kaffeepause um an unserem heutigen Ziel der Gipsy Point Lodge anzukommen weshalb wir auch nur noch einen kurzen Spaziergang um die Lodge machen und dann zum Abendessen gehen. Dank dem Tipp eines englischen Pärchens, welche wir in der letzten Lodge kennengelernt haben, wissen wir wo sich abends die Kängurus tummeln.

Jervis Bay

16.03.2018

Heute ist ein reiner Fahrtag. Dazu passt es auch, dass wir in Leura bei leichtem Nieselregen starten. Wir entscheiden uns für die längere aber dafür schönere Scenic Route am Meer entlang und sind mit einem kurzen Stop zum Kaffee trinken in knapp 4 Stunden in Huskisson in der Jervis Bay.Der Regen hat zwar sehr schnell aufgehört aber es bleibt den ganzen Tag bewölkt. Da eh nicht mehr viel vom Tag übrig ist, gehen wir eine Runde Minigolf spielen. Liegt praktischerweise direkt neben unserer Unterkunft dem Dolphin Sands B&B. Allerdings einer wenn nicht der langweiligste Kurs den wir bisher gespielt haben.Auf die zweite Runde verzichten wir beide gerne und gehen lieber Abendessen. Auf dem Rückweg noch schnell im Bottleshop eine Flasche Weißwein besorgen für den Abend.

17.03.2018

Die nächsten drei Tage sollen richtig heiss werden. Für Sonntag sind sogar 38 Grad angesagt. Wird ja auch mal Zeit für den ersten Strandtag. Nach dem Frühstück fahren wir in den Jervis Bay Nationalpark und besorgen uns im erstbesten Shop einen Sonnenschirm. Wir haben ja schließlich dazugelernt. Jervis Bay hat eine Menge Strände zur Auswahl. Wir fahren zum Murrays Beach und genießen da den Nachmittag.
Nach drei Stunden, was für uns ja schon eine gute Zeit ist, fahren wir weiter zum nächsten Strand. Auf der Fahrt dorthin entdeckt Michaela einen Wegweiser zum alten Leuchtturm. Erst bei der Ankunft erkennt man, dass es sich nur um Ruinen handelt. Verschwendete halbe Stunde. Wieder zurück und ab zum ursprünglichen Ziel. Cave Beach. Hier finden wir auch unsere ersten Kängurus in Australien.Und was erwartet uns nach dem Abendessen und versperrt uns den Eingang zum Zimmer?Handtellergroß!

Rückflug

29.10.2017

Wie immer und irgendwie nicht zu vermeiden, ist da der letzte Tag im Urlaub. Da wir nichts mehr vorhaben, lassen wir uns sehr viel Zeit bevor wir auschecken und fahren dann noch eine, wie kann es anders sein, Partie Minigolf spielen.
Nächster Stop, Alamo. Wagen abgeben der wirklich durchgehalten hat, was wir anfangs nicht vermutet hatten und dann geht es zügig in den Flieger und zurück nach Deutschland. Insgesamt 3.195 Meilen, entspricht 5.142 Kilometer sowie 67 Stunden und 50 Minuten Zeit im Auto verbracht.Im Vorfeld hatten wir da mit weniger gerechnet. 3.500 wäre das Ziel gewesen. Maximal. Texas is bigger und war definitiv die drei Wochen wert. Hätte gerne was mehr sein können. Check.

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Houston, wir haben ein Problem…

27.10.2017

und was für eins! Aber dazu später mehr.

Der Tag startet mit der kurzen Fahrt von Galveston Island nach Houston ins Space Center.Nach unserem Besuch in Cape Canaveral freue ich mich hier besonders auf den Mission Control Raum. Auch einer dieser historischen Orte, wo Geschichte geschrieben wurde, ähnlich wie in Dallas. Das Space Center besteht aus einer großen Halle wo die Geschichte der NASA ausführlich und lehrreich dargestellt wird. Dann hat man noch die Möglichkeit mit einer Tram zu eben jenem Control Raum, ein paar Raketen sowie der sich noch in Betrieb befindlichen Forschungsstation zu fahren. Dazu entscheiden wir uns auch zuerst. Leider wussten wir nicht, dass man Karten im Vorfeld kaufen und die Tram Tour für einen festen Termin vorbuchen kann und so müssen wir uns mit der Masse eine Stunde anstellen. Aber auch die geht irgendwie rum und los geht die Fahrt Richtung ersten Stop. Das Christopher C. Kraft, Jr. Mission Control Center.Auf dem Weg dort hin überholt uns schon ein Krankenwagen und bei unserer Ankunft hören und sehen wir schon Sirenen und direkt nach dem Aussteigen heisst es seitens des Guides: Alle wieder einsteigen. Aufgrund eines Unfalls ist das Gebäude gesperrt. Houston, da ist das Problem! Kann doch nicht sein. Der Hauptgrund warum ich hier bin und jetzt das? Aber alles böse oder grimmig schauen hilft nicht, wir fahren weiter zu Halt Nummer zwei. Sehr interessant woran die NASA hier arbeitet und übt, aber ich laufe noch übellaunig durch die Gegend.Der dritte Punkt steht an und beim Aussteigen erzählt der Guide, dass er für 14 Uhr eine extra Tour nur zum Mission Control Raum organisiert hat, da wir ja eben nicht rein konnten. Schlagartig ist meine gute Laune zurück und ich kann den dritten Halt, die Raketen doch noch genießen.Hier können wir frei rumlaufen und zurück fahren wann wir wollen.Mondstein.

Aus einem inneren Gefühl heraus, entscheiden wir uns zügig die nächste Tram zum Hauptgebäude zu nehmen und haben damit richtig Glück gehabt. Von den ca. 80 Leuten unserer Tour, haben es vielleicht 15 bis 14 Uhr zurück geschafft und somit pünktlich zur extra Tour.

Und somit: Houston, we’ve had a problem here. Also doch noch alles zum Guten gewendet.
Nicht ein Computer in diesem Raum.
Zurück im Hauptgebäude lassen wir uns viel Zeit um alles anzuschauen.Alles ist wahr.

Auch die Original Boing 747 samt dem Nachbau des Independence Spaceshuttles,sowie das Gefühl einmal die Gangway lang zu laufenbis wir mal wieder um 17 Uhr rausgeschmissen werden.

Bevor wir ins Hotel, heute die Comfort Suites in La Porte fahren, gibt es noch zwei Runden Minigolf.
Da heute wieder die Houston Astros spielen, suchen wir wieder eine Sportsbar um uns das Spiel anzuschauen.

Galveston 

25.10.2017

Der Tag startet mit einem leckeren Steak zum Frühstück. Typisch amerikanisch, typisch Texas. Aber OK.
Das heutige Ziel ist Galveston Island. Die Fahrt dorthin dauert wieder an die drei Stunden, da wir uns für die schönere Strecke am Meer entlang entscheiden.Kurzer Zwischenstopp als wir eine Minigolfanlage entdecken und unser erstes richtiges Spiel dieses Jahr machen können.
Den Rest des Nachmittags verbringen wir nach Ankunft im Best Western Plus Seawall Inn & Suites By The Beach am Pool.

Texas State Capitol 

19.10.2017

Heute steht Austin bei Tag auf dem Programm. Viel wird es wohl nicht, dass ist uns gestern Abend schon klar geworden. Erste Anlaufstelle ist das State Capitol.Unser neues Hobby, in jeder Hauptstadt das Parlamentsgebäude besuchen. Das ist jetzt unser drittes nach Utah und Colorado. Und wie für Texas üblich, ist das Capitol, zwar dem in Washington optisch nachempfunden aber um vier Meter höher gebaut. Everything is bigger in Texas. Das Texas Capitol ist innen eher was nüchtern gehalten und nicht so schön und interessant gestaltet wie die beiden anderen.
Eigentlich war es das auch schon mit der Innenstadt. Die Hauptstraße entlang geht es zurück zum Parkhaus.Hier ist es nicht wie in Deutschland, wo es in jeder Stadt Einkaufsstrassen gibt. Die Einkaufszentren sind immer im Umland und das Stadtbild prägen Büros und Banken. Sehr wenig Geschäfte und somit auch nichts zum bummeln und schauen.

Ein weiterer Tip und somit unser nächstes Ziel in Austin ist die 360 Grad Bridge.Naja, abhaken. Weiter fahren.

Nächster Punkt ist die Peter Pan Minigolfanlage. Hervorragend bewertet und wir haben uns tierisch darauf gefreut. Unsere erste Partie Minigolf diesen Urlaub.Zweites naja. Sehr ungepflegte Bahnen. Nichts um anständig zu spielen. Qualitativ weit weg von den Pirate‘s Cove Adventure Bahnen. Dementsprechend ist das Ergebnis auch nicht zu werten und hat eher was mit Glück zu tun.
Nebenan ist noch ein netter kleiner Park wo wir was am Colorado River spazieren gehen und den Sportverrückten zuschauen. Neben einer Statue von Stevie Rey Vaughanhat man von hier auch eine tolle Aussicht auf die Skyline von Austin.Damit wir morgen unverzüglich mit dem shoppen beginnen können, fahren wir noch von Austin in das eine Stunde entfernte San Marcos in das Baymont Inn & Suites San Marcos. Bloß keine Zeit verlieren.

Kaninchen, gerechtes Remis und Abflugstress

30.06.2017

Der letzte Tag ist angebrochen. Am Nachmittag geht unser Flieger nach Hause also heißt es jetzt Einkäufe aus dem Auto in die Koffer packen und alles reisefertig machen. Am späten Vormittag verlassen wir das Hotel und fahren zum Colorado Journey Miniature Golf Course – schließlich steht ja noch ein Entscheidungsmatch aus.Es gibt zwei Parcours, welche wir auch beide spielen und am Ende gibt es ein Remis. So muss das sein.Dann ist es Zeit zum Flughafen aufzubrechen, Auto zurück bringen und dann schnell die Koffer abgeben. Schnell? Koffer abgeben? Denkste! Nach 1 1/2 Stunden in der Schlange sind wir ca. 5 Meter weiter Richtung Schalter gekommen und werden dann von einer netten LH Mitarbeiterin mit all den anderen noch wartenden Fluggästen aus der Schlange gezogen und vorgezogen, damit wir überhaupt noch Zeit haben durch die Sicherheitskontrolle zu kommen und den Flug zu erwischen. So einen lahmen Check in haben wir auch noch nie erlebt. Apropos Auto abgeben.4.136,8 Meilen sind 6.657,5 Kilometer. Ein neuer Rekord, den wir aber nicht mehr toppen wollen. Das war für drei Wochen dann doch etwas zuviel.

Na ja am Ende heißt es dann aber wieder einmal good Bye America bis zum nächsten Mal.