Thonga

11.09.2015

Da wir unterschiedliche Angaben (zwischen einer und drei Stunden) haben, wie lang die Fahrtzeit bis zu unserer nächsten Lodge ist, verzichten wir auf den morgendlichen Game Drive, schlafen ein Stündchen länger und brechen nach einem ausgiebigen Frühstück um Neun Uhr zur Thonga Beach Lodge auf. Das Ziel ist den verabredeten Treffpunkt um zwölf Uhr pünktlich zu erreichen.
Ziemlich verwundert erreichen wir um zehn Uhr schon den Treffpunkt und bereiten uns auf zwei lange Stunden Wartezeit im Auto vor.

Gerade als wir es uns so gemütlich wie möglich gemacht haben, taucht der Wagen der Lodge auf um andere Gäste zurück zu ihrem Auto zu bringen und wir können frühzeitig zur Lodge aufbrechen. 
Die Lodge verfügt über eine WiFi Lounge und wir nutzen die Möglichkeit um ein paar wichtige Dinge zu regeln. Dabei stellen wir auch fest, dass gerade jemand in New York fleißig mit Michaelas Kreditkarte einkauft. Das sperren fällt nicht ganz leicht, da hier weder ein Mobilfunknetz existiert, noch das normale Telefon funktioniert.

Nachdem die liebe Mutter das Zuhause dank WhatsApp erledigt hat und wir Gott sei Dank eine zweite Kreditkarte dabei haben können wir nach einem ausgiebigen Lunch erstmal schlafen gehen.

Da das Wetter heute wieder bewölkt und kalt ist, gehen wir den Rest des Tages ruhig an und begnügen uns Abends vor dem Dinner mit einem kleinen Spider & Scorpion Walk durch den Wald.


 

12.09.2015

Dieser Tag wird in Erinnerung bleiben. Es beginnt harmlos damit, dass wir eine Kayak Tour auf dem nahegelegenen Lake Simbaya, dem größten Süßwasser See in Südafrika, buchen. Wahrscheinlich habe ich Kanu mit Kayak verwechselt und dann nimmt das Chaos seinen Lauf.

In voller Montur aber in weiser Voraussicht ohne Kameras und Handys, schmeißen wir uns ins Kayak. Nicht ganz eine Minute nach dem Start kippt das Kayak aus mir unbegreiflichen Gründen, Michaela meint ich wäre Schuld da ich keinen Gleichgewichtssinn habe, und wir landen im See. Die Erfahrung mit allen Klamotten abzutauchen ist für sich schon nicht die schönste aber dabei zu wissen, dass vier Hippos knapp zwanzig Meter entfernt schwimmen und auch irgendwo Krokodile rumtauchen könnten, gibt dem ganzen noch den besonderen Reiz. Mühevoll und teils etwas panisch versuchen wir mit Hilfe von Ash, unserem Guide, unser Kayak zurück zu erobern. Nachdem wir dies mühevoll geschafft haben, bringe ich uns zum zweiten Mal zum kentern. Jetzt schwimmen wir, und das sehr schnell, zurück ans Ufer.

Damit habe ich Position eins der Rangliste der schnellsten Abgänge von Touristen inne. Ich bezweifle, dass ich dort normal geschlagen werde.

Das Thema Kayaking ist für mich erledigt. Ich bleibe an Land. Michaela fährt mit Ash wieder raus und die Beiden versuchen erstmal die von uns verlorenen Paddel wieder zurück zu holen. Leider schwimmen die mittlerweile nur noch ein paar Meter entfernt von den Hippos und selbst Ash ist es mehr als unwohl dort hin zu fahren.

Der Versuch gelingt aber und die Hippos bleiben Gott sei dank friedlich sodass Ela und Ash die geplante Tour noch zu Ende fahren können während Frank am Ufer vor sich hin friert.

An dieser Stelle möchten wir uns von unserem langjährigem und treuen Begleiter, Minihomer, verabschieden, der diesen Tauchgang leider nicht überlebt hat. R.I.P.
Den Nachmittag gehen wir was ruhiger an. Einen langen Spaziergang am kilometerlangen einsamen Sandstrand mit Krabbenjagd,


Seele baumeln lassen auf dem Sonnendeck am Strand (incl. Whale watching) und am Abend eine Sundowner Tour (ohne Sonnenuntergang) zurück zum Lake Sibaya.




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