Whitsundays

21.10.2019

Der heutige Tag beginnt für unsere Verhältnisse sehr früh. Der Wecker klingelt schon um 5.45 Uhr, damit wir genug Zeit zum Frühstücken haben, bevor wir um 7.30 Uhr zu unserer Tour in die Whitsundays abgeholt werden. (Wir sind echt überrascht wie viele Leute sich um diese Uhrzeit schon beim Frühstück rum treiben).

Leider geht es meinem Magen heute Morgen nicht wirklich gut und ich bin gespannt was der Tag so bringt.

Transfer zum Bootsterminal und dann geht es auch schon los.

Auf das Schiff, den Katamaran „Camira“ passen doch erstaunlich viele Personen.Mit ca. 50 Leuten an Bord stechen wir in See. Anfangs ist das Meer noch recht ruhig und wir chillen auf dem vorderen Teil der Schiffes.Dann wird es sehr windig mit entsprechend hohen Wellen und es gibt sogar einen kurzen Regenguss. Als wir gegen 11 Uhr dann aber bei unserem ersten Stop ankommen, hat sich der Regen verzogen und nach anfänglichem Zögern und Zweifeln beschließen wir doch unsere ersten Schnorchelerfahrungen zu sammeln. Also rein in die Stingersuits, ab ins Beiboot und mal schauen was unsere mitgebrachten Masken so taugen. Was soll ich sagen… extrem anstrengend aber mega geil.

Wieder glücklich an Bord geht die Fahrt auch schon weiter zum angeblich weißesten Strand Australiens. Moment mal, waren wir da nicht letztes Mal schon?

Die Fahrt wird sehr unruhig und wegen des hohen Wellengangs wird mir leider extrem schlecht. Da bewundere ich die anderen Leute, die schon den ganzen Vormittag Snacks futtern und sich gleich nachdem die Bar, nach dem Schnorcheln, geöffnet wurde ein Bier / Wein / Cidre nach dem nächsten reinziehen.

Die Ankunft auf Whitsands kommt mir jedenfalls gelegen.Zwei Stunden Zeit verbringen wir auf der Insel, wandern zu den Aussichtsplattformen und erkunden den schönen weißen Sandstrand, bevor es zum Lunch zurück aufs Schiff geht. Leider nehmen wir schon während dem Essen wieder Fahrt auf und Überraschung, mir ist auch gleich wieder schlecht. Einige Tabletten später und im hinteren Teil des Schiffes,kann ich die Fahrt aber dann doch noch einigermaßen genießenund gegen 18 Uhr laufen wir dann auch wieder in den Hafen ein. Ein weiterer schöner, aber auch anstrengender Tag geht mit einem Gläschen Wein auf der Terrasse dann auch zu Ende.

Airlie Beach

20.10.2019

Den heutigen Tag lassen wir wieder ruhig angehen. Zu unserer nächsten Destination sind es nur 2 1/2 Stunden Fahrt. Also erstmal mit Ruhe frühstücken und dann los. Bevor wir Eungella endgültig verlassen, machen wir noch einen kurzen Stop am Sky Window Circuit. Hochtrabender Name für einen 300 m Walk, aber es gibt noch mal einen schönen Ausblick über das Tal und die mit Regenwald bedeckten Berge. Wieder unterwegs beschließen wir noch einen Abstecher in den Küstennationalpark Cape Hillsborough zu machen. Ist ja kein großer Umweg und vielleicht haben wir ja Glück und sehen trotz der seltsamen Uhrzeit – mittlerweile ist es Mittag – ja noch Kängurus am Strand. Schließlich ist es mittlerweile komplett bewölkt, etwas windig und auch nicht übermäßig warm.

Na ja, was soll ich sagen. Natürlich haben wir kein Glück und da wir gestern schon genug gelaufen sind, entscheiden wir uns auch gegen einen weiteren „Spaziergang “ – don’t call it „Wanderung“. Wir gehen nicht mehr wandern, nur noch spazieren und fahren gleich weiter zu unserem heutigen Ziel dem Coral Sea Resort in Airlie Beach. Hier erwartet uns ein nettes Zimmer mit Terrasse und Blick aufs Meer. Kurz mal die Aussicht genießen und dann spazieren wir am Meer entlang zur Strandpromenade mit Cafés, Geschäften und Restaurants und erkunden ein wenig die Gegend.Einen Kaffee und ein Eis später genießen wir dann noch den Ausblick vom Balkon bevor es dann zum Abendessen mit Live Musik ins KC’s geht.

Platypus

18.10.2019

Das Frühstück gestaltet sich ebenso entspannt wie das gestrige Abendessen. Der Frühstückskorb ist gleich mit dem Abendessen geliefert worden. Würstchen und Spiegelei auf den Grill ein Toast und genießen. Dann werden wir noch auf eine einstündige Fahrt über die Farm abgeholt. Sehr interessant mal einen tieferen Einblick in das doch sehr harte australische Farmerleben zu bekommen. Von wegen Romantik.Dann geht es los in Richtung Eungella National Park. Auf dem doch „nur“ vierstündigen Weg halten wir an jedem Roadhouse an um nach kostenlosen Wlan zu suchen. So abhängig sind wir dann doch schon. Und das alles nur, weil wir vergessen haben die Bundesliga zu tippen. Im Letzten haben wir dann Glück und können beruhigt weiter fahren.

Die letzten Kilometer bevor wir im Broken River Mountain Resort ankommen sind ziemlich kurvig und eng. Da wird Michaela schon etwas panisch bei meinen Fahrkünsten. Da es schon spät ist und nicht mehr viel Zeit bis zum Sonnenuntergang ist, beschließen wir nur noch einen kurzen Walk durch den Regenwald zu machenund uns anschließend auf die Beobachtungsplattform für die Platypus, gemein hin bekannt als Schnabeltiere, zu begeben. Natürlich haben wir keine großen Hoffnungen überhaupt eines dies extrem selten Tiere zu sehen, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Damit kennen wir uns sehr gut aus. Diesmal nicht. Keine Minute und das doch recht kleine aber sehr süße Schnabeltier schwimmt an uns vorbei. Wir sind beide extrem begeistert.Ein wirklich tolles Sighting. Was soll noch besseres passieren? Also schnell was im einzigen Restaurant essen (Basic). Heute sind leider keine Opossums zu sehen, aber wir haben ja morgen Abend noch eine Chance. Damit verabschieden wir uns heute ins Bett. Rechtzeitig bevor sich ein Gewitter mit einem riesigen Knall ankündigt.

19.10.2019

Morgens nach dem Frühstück lassen wir uns an den Ausgangspunkt des Crediton Creek Spur Walks fahren, um von hier unsere Wanderung zurück zum Broken River Mountain Ressort zu beginnen. Der 4,5 Kilometer lange Walk ist wirklich sehr schön,allerdings fehlen ein bisschen die Orte zum Verweilen. Die finden wir erst gegen Ende des Walks am Creek.Nach unserem Erfolg gestern suchen wir natürlich auch diesen Abend, diesmal von der zweiten Beobachtungsplattform, wieder nach den Schnabeltieren. Auch heute haben wir wieder Glück.Das Opossum allerdings, lässt sich auch heute Abend nicht blicken.

Irgendwo im Nirgendwo

17.10.2019

Die kommenden beiden Tage sind die, wo wir in diesem Urlaub am meisten Kilometer machen. Jeweils an die 500 Kilometer. Die Unterkunft heute, das Henderson Park Farm Retreat, ist aber mehr als eine Zwischenstation. Für uns ein Highlight.Irgendwo mitten in der Natur, trotzdem alle Annehmlichkeiten die man braucht, außer Internet. Wie toll das sein kann.

Nach der Ankunft gegen späten Nachmittag schwingen wir uns direkt ins Kanu und fahren ein paar Kilometer den Hedlow Creek hinauf. Oder waren es nur ein paar Meter? Jedenfalls waren wir beide ziemlich geschafft. Und genauso wie es aussieht, habe ich die Arbeit fast alleine geleistet. Beim Aussteigen lege ich mich natürlich noch auf die Schnauze. War ja klar. Aber nichts schlimmes passiert, außer einem angekratzten Ego. Klappt halt nicht mehr so wie noch vor 20 Jahren.

Zurück in unserer Hütte liegt auch schon das Grillgut parat. Rind, Lamm und Geflügel. Dazu Salat und Gemüse. Ich muss mich nur noch zwischen Herd, Gasgrill und Holzkohlengrill entscheiden.Was für ein LebenNatürlich eine Flasche australischen Chardonnay dazu.Eigentlich könnten wir den Rest des Urlaubs hier verbringen. Besuch hatten wir am Abend auch noch.

Frasier Island

15.10.2019

2 1/2 Stunden Fahrt liegen vor uns auf dem Weg von Noosa nach Hervey Bay. Das Wetter hat sich leider verschlechtert und ist komplett zugezogen. Erst bei der Ankunft, man könnte auch sagen pünktlich zur Ankunft, in Hervey Bay zeigt sich die Sonne wieder. Nachdem wir im Best Western Plus Quarterdeckes Retreat in unserer Bungalow samt eigener Garage für die nächsten beiden Tage eingecheckt haben, schauen wir uns noch was den Ort Hervey Bay und den doch sehr langen Urangan Pier an.Bei der Auswahl des Restaurants für den Abend haben wir ein bisschen daneben gegriffen. Klang eigentlich nach normaler australischer Küche, ist aber in Wirklichkeit sowas modernes abgehobenes. Da werden die Shrimps noch samt Kopf und Schwanz gegessen. Komisch, wenn einen das Essen anschaut. Aber lecker.

16.10.2019

Fraser Island steht heute auf dem Programm. Wir haben eine Tour mit Fraser Explorer Tours gebucht und werden um 7:30 Uhr abgeholt. Geplanter Weise. Kurz nach 8 Uhr werden wir dann auch abgeholt und zu Fähre gebracht. Nach knapp einer Stunde Fahrt, erreichen wir die größte Sandinsel der Weltund gehen auf die Suche nach unserem Bus samt Guide Paul.Erster Stop auf der sehr holprigen Fahrt, ausschließlich Sandstraßen, ist der Lake McKenzie. Eigentlich ein toller Spot zum Ausruhen und Genießen. Allerdings bekommen wir nur knapp 40 Minuten Zeit. Willkommen in einer Reisegruppe. Und wir haben schon die Premium Tour mit maximal 16 Leuten gebucht. Handtücher ausgelegt, eingerieben und gerade mal mit den Beinen im Wasser, schon heißt es wieder zusammenpacken und weiter gehts.Nach einem kurzen Spaziergang durch den Regenwald am Eli Creek vorbei,geht es schon zum ganz guten Mittagessen. Nach dem Essen fahren wir runter zum Strand, welcher als offizieller Highway mit 80 km/h befahren werden darf. Leider hat uns die Sonne mittlerweile verlassen und es ist komplett zugezogen. Unser erster Stop am Strand ist ein altes Schiffswrack, die S.S. Maheno.Beim zweiten Stop, den Pinnacles,verlässt mich Michaela dann. Michaela nutzt die Chance mit einer Chesna über die Insel zu fliegen, was ich mich natürlich nicht traue.Ich fahre mit dem Bus nach Eli Creek und warte dort bis der Flieger landet und ich meine Frau wieder glücklich in die Arme schließen kann.Das war dann auch die komplette Tour. OK, drei Dingos haben wir noch gesehen auf der Rückfahrt,aber das war es dann wirklich. Nochmal eine Stunde durchgeschüttelt werden und nochmal eine Stunde Fähre zurück zum Hotel. Nach dem Mittagessen und dem vielen Geschüttele verzichten wir lieber auf das Abendessen und schmeißen uns mit einem Glas Wein auf die Couch.

Noosa

14.10.2019

Heute Morgen mussten wir dem langen Flug Rechnung zollen. Bis 11 Uhr durchgepennt. Danach war es nicht ganz so einfach noch was zum Frühstücken zu finden, wenn alle anderen schon Mittag essen gehen.

Als Tagesprogramm stand heute entweder Strand oder Wandern zur Auswahl. Natürlich haben wir uns fürs Wandern entschieden. Fussläufig von unserem Hotel ist der Noosa National Park zu erreichen. Da haben wir den kompletten Nachmittag verbracht und sind über den Coastel Walk bis Hell’s Gate gelaufen und anschließend über den Tanglewood Track zurück zur nach Noosa.

Welcome back in Australia

11.10.2019

Für uns ungewöhnlich, starten wir diesmal an einem Freitag in den Urlaub. Zurück nach Australien. Da aber jeweils schon 2 Tage für die An- und Abreise draufgehen, zählt jeder Tag.

Der Flug mit Singapore Airlines nach Singapur und 3 Stunden später nach Brisbane klappt einwandfrei.

12.10.2019

In Brisbane landen wir gegen 19 Uhr, so dass wir nur noch unseren Wagen bei Avis abholen und ins nahe gelegene The Kingsford Brisbane Airport Hotel fahren. Jetzt noch schnell in den Supermarkt, duschen und ab ins Bett.

13.10.2019

Wir haben uns entschieden, Brisbane links liegen zu lassen und direkt Richtung Sunshine Coast zu fahren. Großstädte kennen wir jetzt doch schon einige. Auf dem Weg ans Meer nach Noosa machen wir noch einen kleinen Abstecher. Eigentlich sind wir beide gegen Zoobesuche im Urlaub, mit Ausnahme von San Diego, aber hier ist der Australia Zoo von Steve Irwin, The Crocodile Hunter.Ich habe die Dokus von ihm geliebt. Also musste ich dahin.

Naja, sagen wir so, es werden Tiere präsentiert. aber nicht unbedingt in Ihrer natürlichen Umgebung. Es ist eher ein riesiger Streichelzoo, mit Tiershows und einem omnipräsenten Steve Irwin, der extrem in Szene gesetzt wird.Kann man machen, muss man aber nicht. Das ganze noch für knapp 45 € pP.

Im Anschluss fahren wir noch in die Glass House Mountains zum gleichnamigen Lookout Point,um dann gegen späten Nachmittag in Noosa anzukommen.

Die nächsten beiden Nächte verbringen wir im Mantra French Quarter und hatten wohl Glück, dass wir noch das letzte unrenovierte Zimmer mit Balkon zum Hinterhof bekommen haben.