Rainbow River

10.09.2018

Ein Ziel wo wir auf jeden Fall nochmal hin wollten, ist der Rainbow River. Erst haben wir uns überlegt wieder zum gleichen Kajak Vermieter in Dunnellon zu gehen, uns dann aber doch noch umentschieden und fahren zur der Quelle des Rainbow River in den State Park KP Hole. Dort gibt es zwar nur „normale“ Kajaks und nicht wie vor zwei Jahren die extra breiten, aber mittlerweile bin ich geübt genug, dass ich auch damit nicht mehr umkippe.

Die Tour bis zu der Quelle ist richtig toll, die Quelle selber eher enttäuschend, aber darum geht es ja auch nicht. Manatees gibt es zu dieser Jahreszeit leider nicht zu sehen.
Kaum dass wir aus dem Wasser raus sind, geraten wir in ein heftiges Gewitter. Nur gut, dass wir jetzt nicht mehr in den Booten sitzen. Da es schon 15 Uhr ist und es nicht danach aussieht, dass es bald wieder aufhört zu regnen, fahren wir ins Hotel. Lustigerweise haben wir uns wieder das gleiche Hotel ausgesucht wie vor zwei Jahren, Quality Inn Conference Center at Citrus Hills in Hernando. Gegen 17 Uhr kommt die Sonne wieder raus, aber es ist zu spät, um noch irgendwo hin zu fahren. Also gehen wir nur noch was essen und beenden dann den Tag.

Bye, bye Australia

30.03.2018

Den letzten Tag lassen wir ruhig angehen und verlassen erst nach 11 Uhr das Hotel. Wir schlendern etwas durch den Queen Victoria sowie den botanischen Gartenund folgen dann einem Tipp unseres Reiseplaners Jens und fahren mit der Fähre nach Williamstown.Dort angekommen, genießen wir noch ein Eis und fahren anschließend direkt wieder mit der Fähre zurück, da wir beide langsam etwas nervös werden.
Unsere Koffer holen wir im Hotel ab und fahren dann mit der Bahn und dem Sky Bus zum Flughafen. Alles ganz ohne Probleme.

Das war es dann mit unserem ersten Trip nach Australien. Schön war es und in vielen Dingen doch ganz anders als erwartet.

Beide Flüge, 13 1/2 und 6 1/2 Stunden, verlaufen ruhig und ohne Probleme und wir landen am 31.03.2018 gegen 14 Uhr etwas erschöpft in Frankfurt.

Nicht unerwähnt darf natürlich unser neustes Familienmitglied sein, ein Koala, getauft auf den Namen Ray, den wir unter höchstem Risiko aus Australien rausgeschmuggelt haben.

Melbourne

28.03.2018

Für uns ziemlich früh, brechen wir auf nach Melbourne, unserem letzten Ziel auf der Australien Reise. Endlich ist auch wieder tolles Wetter mit strahlend blauem Himmel und 28 Grad.

Da wir die Great Ocean Road auf der Hinfahrt nur bewölkt hatten, fahren wir die B100 gemütlich zurück, anstatt die schnelle Route über den Highway nach Melbourne zu fahren.

So halten wir in Wye River nochmal an, damit Michaela ein letztes Mal ins Meer kanngenauso wie in Fairhaven für den Leuchtturm.In Torquay folgt dann der letzte Stop, bevor wir die Great Ocean Road endgültig verlassen und Richtung Melbourne fahren. Die Fahrt geht ziemlich zügig und in knapp einer Stunde sind wir da. Genauso so lange brauchen wir aber nochmal, um durch die chaotische und mit Baustellen gespickte Stadt zur Avis Car Rental zu finden. Die Straße mit Avis ist natürlich einseitig gesperrt und wir müssen einige Umwege, teilweise mehrfach fahren, um endlich den Wagen abgeben zu können. Insgesamt sind wir in Australien für uns schlappe 2.665 Kilometer gefahren.
Von Avis sind es nur ein paar Meter zu Fuß in das Jasper Hotel. Von dort sind es wiederum nur einige Meter bis in den Queen Victoria Markt. Wir haben Glück und heute ist Nacht-Markt. Eine Vielzahl an Essständen, sowie etliche Kitsch- und Krimskramsläden machen den Flair aus. Wir essen uns von französisch über türkisch,koreanischbis hin zu italienischund spanischquer durchs Sortiment.

Labyrinth und Leuchtturm

24.03.2018

Eigentlich hatten wir uns darauf eingestellt heute im Bett zu bleiben. Laut Wetterapp gibt es Gewitter und es soll den ganzen Tag regnen. Als wir uns gegen 9:30 Uhr zum Frühstück aufmachen, regnet es auch in Strömen. Wie erwartet. Trotzdem überredet mich Michaela, nochmal in den Wilsons Pomontory NP zu fahren. Wir fahren einfach mal nach Tidal River Richtung Visitor Center. Nach einem Kaffee hat es bereits aufgehört zu regnen und wir beschließen ein paar kleine Wanderungen zu machen. Die erste geht zum Squeaky Beach.Dort sehen wir über dem Meer schon die Wolkendecke aufreißen und die ersten Fetzen blauen Himmel. Nächster Stop, Picnic Bay. Es wird immer sonniger. Als wir am Cotters Lake ankommen ist schon richtig tolles Wetter.Soviel zur Wetterapp, die zur Ehrenrettung bisher aber immer richtig lag.
Anschließend geht es zurück nach Yanakie zum Abendessen.

25.03.2018

Nach dem Frühstück geht es Richtung Melbourne. Das Ziel ist Sorrento wo wir Morgen mit der Fähre übersetzen. Da in Sorrento eigentlich nichts ist, suchen wir uns noch Ziele auf der knapp 2,5 stündigen Fahrt dorthin. Als erstes steuern wir die Ashcombe Maze & Lavender Gardens an.Ein netter Garten mit einigen Labyrinthen.Das nächste Ziel ist Cape Schanck, damit Michaela wenigstens einen Leuchtturm in Australien zu Gesicht bekommt.Hier ist es sogar möglich, eine Tour auf den Leuchtturm hoch zu machen.
Danach ist es spät genug und wir fahren ins Sorrento Hotel um den Nachmittag auf dem Balkon ausklingen zu lassen. Allerdings wird es immer stürmischer und auch der Regen lässt nicht lange auf sich warten.

Fazit: Alles richtig gemacht.

Jervis Bay

16.03.2018

Heute ist ein reiner Fahrtag. Dazu passt es auch, dass wir in Leura bei leichtem Nieselregen starten. Wir entscheiden uns für die längere aber dafür schönere Scenic Route am Meer entlang und sind mit einem kurzen Stop zum Kaffee trinken in knapp 4 Stunden in Huskisson in der Jervis Bay.Der Regen hat zwar sehr schnell aufgehört aber es bleibt den ganzen Tag bewölkt. Da eh nicht mehr viel vom Tag übrig ist, gehen wir eine Runde Minigolf spielen. Liegt praktischerweise direkt neben unserer Unterkunft dem Dolphin Sands B&B. Allerdings einer wenn nicht der langweiligste Kurs den wir bisher gespielt haben.Auf die zweite Runde verzichten wir beide gerne und gehen lieber Abendessen. Auf dem Rückweg noch schnell im Bottleshop eine Flasche Weißwein besorgen für den Abend.

17.03.2018

Die nächsten drei Tage sollen richtig heiss werden. Für Sonntag sind sogar 38 Grad angesagt. Wird ja auch mal Zeit für den ersten Strandtag. Nach dem Frühstück fahren wir in den Jervis Bay Nationalpark und besorgen uns im erstbesten Shop einen Sonnenschirm. Wir haben ja schließlich dazugelernt. Jervis Bay hat eine Menge Strände zur Auswahl. Wir fahren zum Murrays Beach und genießen da den Nachmittag.
Nach drei Stunden, was für uns ja schon eine gute Zeit ist, fahren wir weiter zum nächsten Strand. Auf der Fahrt dorthin entdeckt Michaela einen Wegweiser zum alten Leuchtturm. Erst bei der Ankunft erkennt man, dass es sich nur um Ruinen handelt. Verschwendete halbe Stunde. Wieder zurück und ab zum ursprünglichen Ziel. Cave Beach. Hier finden wir auch unsere ersten Kängurus in Australien.Und was erwartet uns nach dem Abendessen und versperrt uns den Eingang zum Zimmer?Handtellergroß!

Grand Canyon

15.03.2018

Nach dem Frühstück fällt mir beim Rucksack packen auf, dass der schon mit einer Erste Hilfe Tasche voll ist. Warum das nur?

Naja, als erstes fahren wir ins Nachbardorf um Ersatz für meine verdreckte Hose und ein neues Cappy zu kaufen, da ich außer meiner Zahnbürste (ja, ich habe meine Zahnbürste vergessen aber meine Frau denkt für mich mit und hat Ersatz) meine heissgeliebten Baseballcaps vergessen habe. Neue Hose finden wir nicht, aber ein neues Cappy. Urlaub ist gerettet.

Weiter geht es zum Grand Canyon Walk. Wir befolgen den Tipp unseres Reiseanbieters, parken den Wagen am Endpunkt und laufen 1 1/2 Kilometer zum Einstieg.

Der Walk startet am Canyonrand und führt ganz nach unten in den Regenwald am Boden. Eine wirklich tolle Wanderung mit vielen Eindrücken.Böser Blick bedeutet, dass ich mal wieder zu nah am Abgrund stehe.
Aber wer weit nach unten läuft muss am anderen Ende auch wieder hochund das bringt uns beide an den Rand der Erschöpfung.Wieder der Zeitpunkt wo man sich vornimmt, zuhause unbedingt an der Kondition zu arbeiten, da man mit Mitte 40 doch nicht so unfit sein kann. Nach 3 1/4 Stunden und damit voll in der Zeitangabe für diesen Walk haben wir es dann aber geschafft.

Nach einer halbstündigen Erholungspause geniessen wir noch die Aussicht am Evans Lookoutund fahren anschließend weiter Richtung Katoomba um uns die Three Sisters, die touristische überlaufene Hauptattraktion hier anzuschauen.Auf dem Rückweg noch ein Stopp an den Gordon Falls, welche wir gestern eigentlich zu Fuß erreichen wollten. Wasserfall? Naja, eher ein Rinnsal.Nach einem Kurzen Kaffeestopp geht es zurück zum B&B und nach einer heißen Dusche ab zum Abendessen.

Blue Mountains

14.03.2018

Zeit Sydney zu verlassen. Zum Frühstück geht es das letzte Mal in das gemütliche Café an der Ecke und wie schon die letzten Tage werden wir von dem netten extrovertiert schwulen Kellner mit der lustigen Stimme umschwirrt.

Den Wagen holen wir bei Avis ab. Bekommen sogar ein complimentary Upgrade auf einen Holden Commodore SV6 (ohja, Opel). Aber Automatik und Vollausstattung. Parkt sogar von alleine 😉
Damit geht es dann direkt in den Linksverkehr durch halb Sydney. Gottseidank ist keine Rushhour mehr. Ich bin trotzdem froh, dass ich aus der Stadt raus bin. Die Fahrt geht heute knapp 1 1/2 Stunden bis nach Leura in die Blue Mountains.

Nachdem wir in unserer Unterkunft, dem Broomelea B&B eingecheckt und noch schnell was eingekauft haben, wandern wir direkt los in den Regenwald. Unser Ziel sind die Leura Cascades und Falls.
Und da ich natürlich immer tolle Bilder von Wasserfällen machen möchte, scheue ich auch kein Risiko einen tollen Spot zu finden. Leider war der Spot den ich heute gefunden habe, etwas zu rutschig und ich habe erstmal einen Abgang den Wasserfall runter gemacht. Keine Ahnung wie ich es geschafft habe, mich bei dem Sturz nicht zu verletzen, noch meine Kamera in der Hand (das einzige woran ich beim Sturz gedacht habe) nirgendwo gegen zu schlagen. Aber das einzige Opfer dieser Aktion ist glücklicherweise nur meine Hose.
Hier ging es runter.Leider schwer zu sehen. Müssten so knapp 1 1/2 Meter sein. Und das Foto was ich gemacht habe, war es noch nicht mal wert.

Ganz im Gegensatz zu dem Panorama was sich uns hier bietet.